Knihobot

Romy Rüegger

    A play for recorded voices
    Language is skin
    • A constellation of texts, largely written to be spoken. The scripts as they are printed do not document the performances primarily. They are indications of spatial and temporal layering, juxtapositions of aesthetic and poetic elements and bodies. Overlapping every day observations with archival material, confronting and jumping. Figures that intervene interruptions into the reproduction and maintenance of colonial poison cabinets and patriarchal canons. Histories of involvement. The folding of histories. Entangling feminist fictions. Taking care of. Trouble, always trouble. Contributors include, Romy Rüegger, Emma Haugh and Katherine MacBride. Romy Rüegger, (b.1983), is an Swiss based artist and writer working with sound based practices and shared listening. Her writings for performances, audio works and choreographed spaces draw on anti-racist and intersectional politics of language and memory. Most of the scripts in this publication were written on invitation of friends and are closely related to long term collaborations.

      Language is skin
    • Ausgehend von einem Stück für aufgezeichnete Stimmen, das im Frühjahr 2012 in der Ausstellung «A Play for Recorded Voices» bei Les Complices* zu sehen war, entwickelt die Künstlerin Romy Rüegger eine Adaption für eine Publikation. Aus Bild- und Textsequenzen in verschiedenen Formaten und unter Verwendung eines Reprints des Handouts ist ein vielschichtiges Künstlerinnenheft entstanden. Vier Gesprächsaufzeichnungen, die Fragen nach Autorschaft im künstlerischen Sprachgebrauch aufwerfen, bilden das Ausgangsmaterial des Audiostücks und der Publikation. Durch ein konzeptuelles Schreibverfahren wird ein Textskript erstellt, das von Sprecherinnen aus dem Umfeld von Les Complices* gesprochen und auf fünf Lautsprecher und eine Projektion verteilt wird. So entsteht ein akustischer Raum, der nach Figuren fragt – sowohl erinnerte als auch vorgestellte – und diese in Bewegung und Abwesenheit auftreten lässt. Die Publikation überführt die in der Ausstellung und Audioarbeit gestellten Fragen und Sprechtexte ins Gedruckte. Der Sprach- und Bewegungsraum wird durch eine Bild-Zeichenspur erweitert, die sich auf die Fragmentiertheit und das Montageverfahren der Audioarbeit bezieht. Zwischen Notation und Skript vertieft die Publikation Übersetzungsfragen und verweist auf die Konstruiertheit von Aussage und Narration, indem sie Schnitte und Zwischenräume offenlegt und dabei einen künstlerischen Raum eröffnet.

      A play for recorded voices