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Geist und Macht – das Verhältnis zwischen Intellektuellen und Mächtigen war schon immer spannungsgeladen. Intellektuelle schenken den Mächtigen nichts, während Politiker oft skeptisch gegenüber selbstherrlichen Literaten sind, die ohne Verantwortung urteilen. Peter-André Alt analysiert die Beziehungen der Bundeskanzler von Konrad Adenauer bis Olaf Scholz zum geistigen Leben der Republik. Das Ergebnis ist ein aufschlussreiches Werk über die politische Kultur der Bundesrepublik, angereichert mit Geschichten von Heinrich Böll, Günter Grass, Wolf Biermann, Christa Wolf, Eva Menasse und Juli Zeh. Regierungschefs und kritische Intellektuelle beschäftigen sich mit den großen Streitthemen der Nation, sind sich jedoch oft uneins über politische Ziele und Wege dorthin. Themen wie Wiederbewaffnung, Pressefreiheit, Ost-West-Antagonismus, Notstandsgesetze, Studentenrevolte, Entspannungspolitik, Terrorismus, Umweltbewegung, Wiedervereinigung sowie Migrationspolitik und Integrationsdebatte wurden in öffentlichen Debatten heftig diskutiert. In diesen Auseinandersetzungen versuchten linke Intellektuelle oder rechtsstehende Reaktionäre, Einfluss auf den offiziellen politischen Kurs zu nehmen. Alt untersucht erstmals zusammenhängend dieses Beziehungsgeflecht und erschließt es für die Zeitgeschichte.
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Die Kanzler und die Intellektuellen, Peter Alt
- Jazyk
- Rok vydání
- 2025
- Vazba
- (pevná)
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- Titul
- Die Kanzler und die Intellektuellen
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Peter Alt
- Vydavatel
- Beck
- Rok vydání
- 2025
- Vazba
- pevná
- Počet stran
- 816
- ISBN10
- 3406837204
- ISBN13
- 9783406837203
- Série
- Kategorie
- Štítky
- Historické téma, Politika, Německo, Historie Evropy, Kritika společnosti, Kulturní historie, Historie 20. století, Terorismus, Spolková republika Německo, Intelektuálové, Svoboda projevu, Studentské hnutí
- Anotace
- Geist und Macht – das Verhältnis zwischen Intellektuellen und Mächtigen war schon immer spannungsgeladen. Intellektuelle schenken den Mächtigen nichts, während Politiker oft skeptisch gegenüber selbstherrlichen Literaten sind, die ohne Verantwortung urteilen. Peter-André Alt analysiert die Beziehungen der Bundeskanzler von Konrad Adenauer bis Olaf Scholz zum geistigen Leben der Republik. Das Ergebnis ist ein aufschlussreiches Werk über die politische Kultur der Bundesrepublik, angereichert mit Geschichten von Heinrich Böll, Günter Grass, Wolf Biermann, Christa Wolf, Eva Menasse und Juli Zeh. Regierungschefs und kritische Intellektuelle beschäftigen sich mit den großen Streitthemen der Nation, sind sich jedoch oft uneins über politische Ziele und Wege dorthin. Themen wie Wiederbewaffnung, Pressefreiheit, Ost-West-Antagonismus, Notstandsgesetze, Studentenrevolte, Entspannungspolitik, Terrorismus, Umweltbewegung, Wiedervereinigung sowie Migrationspolitik und Integrationsdebatte wurden in öffentlichen Debatten heftig diskutiert. In diesen Auseinandersetzungen versuchten linke Intellektuelle oder rechtsstehende Reaktionäre, Einfluss auf den offiziellen politischen Kurs zu nehmen. Alt untersucht erstmals zusammenhängend dieses Beziehungsgeflecht und erschließt es für die Zeitgeschichte.