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Immer besser betreut. Immer weniger mündig? Wer uns jede Schwierigkeit abnimmt, nimmt uns auch die Gelegenheit, an ihr zu wachsen. Wer nur noch fertige Antworten abruft, verlernt das Fragen. Und wer Verantwortung ständig auslagert, verliert irgendwann die Fähigkeit, sie zu tragen. Dr. Tobias Voss beschreibt eine Gesellschaft, die Menschen immer besser versorgt - und ihnen immer weniger zutraut. Von Schule und Medien bis zu Konsum, Politik und künstlicher Intelligenz untersucht er, wann Unterstützung in Abhängigkeit umschlägt: bei der App, die uns jeden Handgriff abnimmt, bei Meinungen, die wir ungeprüft übernehmen, beim Wunsch nach Erfolg ohne Umweg und bei Arbeitgebern, die Eigenverantwortung verlangen und zugleich jede Entscheidung genehmigungspflichtig machen. Das Buch ist kein Plädoyer gegen Hilfe. Hilfe ist oft die Voraussetzung von Selbstständigkeit. Entscheidend ist ihre Wirkung: Macht sie uns größer oder abhängiger? Was geschieht mit einer Demokratie, wenn ihre Bürger sich lieber absichern als entscheiden? Und was bleibt vom eigenen Denken, wenn die Maschine die Antwort schon kennt? Ein streitbares Buch über den Preis der Bequemlichkeit - und darüber, wie wir wieder lernen, selbst zu urteilen, Widerspruch auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen.
Nákup knihy
Die betreute Gesellschaft, Tobias Voss
- Jazyk
- Rok vydání
- 2026
- Vazba
- (měkká)
Nikdo zatím neohodnotil.
- Titul
- Die betreute Gesellschaft
- Podtitul
- Wie wir das Selberdenken und Selberkönnen verlernen
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Tobias Voss
- Vydavatel
- DC Publishing
- Rok vydání
- 2026
- Vazba
- měkká
- Počet stran
- 184
- ISBN13
- 9783986742638
- Série
- Štítky
- Literatura faktu
- Anotace
- Immer besser betreut. Immer weniger mündig? Wer uns jede Schwierigkeit abnimmt, nimmt uns auch die Gelegenheit, an ihr zu wachsen. Wer nur noch fertige Antworten abruft, verlernt das Fragen. Und wer Verantwortung ständig auslagert, verliert irgendwann die Fähigkeit, sie zu tragen. Dr. Tobias Voss beschreibt eine Gesellschaft, die Menschen immer besser versorgt - und ihnen immer weniger zutraut. Von Schule und Medien bis zu Konsum, Politik und künstlicher Intelligenz untersucht er, wann Unterstützung in Abhängigkeit umschlägt: bei der App, die uns jeden Handgriff abnimmt, bei Meinungen, die wir ungeprüft übernehmen, beim Wunsch nach Erfolg ohne Umweg und bei Arbeitgebern, die Eigenverantwortung verlangen und zugleich jede Entscheidung genehmigungspflichtig machen. Das Buch ist kein Plädoyer gegen Hilfe. Hilfe ist oft die Voraussetzung von Selbstständigkeit. Entscheidend ist ihre Wirkung: Macht sie uns größer oder abhängiger? Was geschieht mit einer Demokratie, wenn ihre Bürger sich lieber absichern als entscheiden? Und was bleibt vom eigenen Denken, wenn die Maschine die Antwort schon kennt? Ein streitbares Buch über den Preis der Bequemlichkeit - und darüber, wie wir wieder lernen, selbst zu urteilen, Widerspruch auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen.