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Abrahams Erben

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Verwandtschaft ist ein merkwürdiger Stand. Man kennt sich (mehr oder weniger) und kommt nicht voneinander los. Aber man denkt nicht unbedingt nur Gutes übereinander. Nirgends lauern so viele Gemeinheiten wie unter Verwandten. Auch Religionen können miteinander verwandt sein. Das gilt besonders für Juden, Christen und Muslime. Doch trotz ihrer religiösen Gemeinsamkeiten waren und sind sie sich oft genug feindlich gesinnt … Feindbilder beruhen meistens auf (unzulässigen) Verallgemeinerungen. So auch hier. Man läuft Gefahr, alle Menschen aus einem Kulturkreis oder einer Region in einen Topf zu werfen und unter Generalverdacht zu stellen. Das ist jedoch sowohl moralisch nicht in Ordnung, als auch wenig sachdienlich. Feindbilder verschwinden nur durch friedliche Zusammenarbeit und ernste Gespräche. Die Religionen können dazu beitragen, indem sie ihre ethische und glaubensgeschichtliche Verwandtschaft (wieder)-entdecken und dafür sorgen, dass nicht nur das Trennende wahrgenommen wird. Die Erinnerung an die Grundlagen des Ein-Gott-Glaubens (Monotheismus) kann hier helfen. Sie führt unweigerlich zu einem Namen, zu Abraham, dem Stammvater von Juden, Christen und Muslimen.

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Abrahams Erben, Hermann Schulze-Berndt

Jazyk
Rok vydání
2005
Vazba
(měkká),
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
279 Kč

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Titul
Abrahams Erben
Jazyk
německy
Vydavatel
Glaré Verlag
Rok vydání
2005
Vazba
měkká
Počet stran
65
ISBN10
3930761483
ISBN13
9783930761487
Série
Anotace
Verwandtschaft ist ein merkwürdiger Stand. Man kennt sich (mehr oder weniger) und kommt nicht voneinander los. Aber man denkt nicht unbedingt nur Gutes übereinander. Nirgends lauern so viele Gemeinheiten wie unter Verwandten. Auch Religionen können miteinander verwandt sein. Das gilt besonders für Juden, Christen und Muslime. Doch trotz ihrer religiösen Gemeinsamkeiten waren und sind sie sich oft genug feindlich gesinnt … Feindbilder beruhen meistens auf (unzulässigen) Verallgemeinerungen. So auch hier. Man läuft Gefahr, alle Menschen aus einem Kulturkreis oder einer Region in einen Topf zu werfen und unter Generalverdacht zu stellen. Das ist jedoch sowohl moralisch nicht in Ordnung, als auch wenig sachdienlich. Feindbilder verschwinden nur durch friedliche Zusammenarbeit und ernste Gespräche. Die Religionen können dazu beitragen, indem sie ihre ethische und glaubensgeschichtliche Verwandtschaft (wieder)-entdecken und dafür sorgen, dass nicht nur das Trennende wahrgenommen wird. Die Erinnerung an die Grundlagen des Ein-Gott-Glaubens (Monotheismus) kann hier helfen. Sie führt unweigerlich zu einem Namen, zu Abraham, dem Stammvater von Juden, Christen und Muslimen.