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Das Buch ist die Neuauflage des 1929 im Malik-Verlag veröffentlichten Halle-Romans „Ruhe und Ordnung“, der 1933 von den Nazis verbrannt wurde. Die Erlebnisse des Zeitfreiwilligen Ernst Ottwalt, der aktiv am Kapp-Putsch 1920 in Halle beteiligt war, werden von Christian Eger kritisch aufgearbeitet. Eger verfolgt Ottwalts Biografie mit einem detektivischen Ansatz. Ottwalts politische Entwicklung zeigt einen radikalen Wandel: Er schloss sich 1919 den deutschnationalen Freikorps an, wurde später Kommunist und trat der KPD sowie dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller bei. 1943 starb er im sowjetischen Gulag. Weniger bekannt ist, dass Ottwalt 1932 mit Bertolt Brecht das Drehbuch zum Arbeiterfilm „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ verfasste. Ernst Ottwalt, 1901 als Ernst Gottwalt Nicolas geboren, wuchs in Wildau und Halle auf. Er studierte Jura, trat in die KPD ein und wurde ein erfolgreicher Autor im Malik Verlag. Nach seinem Exil in Dänemark, Prag und Moskau, wo er 1936 verhaftet wurde, starb er 1943 mutmaßlich in einem Straflager bei Archangelsk. Seine Werke umfassen unter anderem Romane, Essays und ein Hörspiel, die alle von seiner bewegten Lebensgeschichte zeugen.
Nákup knihy
Ruhe und Ordnung, Ernst Ottwalt
- Jazyk
- Rok vydání
- 2014
- Vazba
- (pevná)
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- Titul
- Ruhe und Ordnung
- Podtitul
- Roman aus dem Leben der nationalgesinnten Jugend
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Ernst Ottwalt
- Vydavatel
- Hasenverlag GmbH
- Rok vydání
- 2014
- Vazba
- pevná
- Počet stran
- 270
- ISBN10
- 394537703X
- ISBN13
- 9783945377031
- Série
- Kategorie
- Anotace
- Das Buch ist die Neuauflage des 1929 im Malik-Verlag veröffentlichten Halle-Romans „Ruhe und Ordnung“, der 1933 von den Nazis verbrannt wurde. Die Erlebnisse des Zeitfreiwilligen Ernst Ottwalt, der aktiv am Kapp-Putsch 1920 in Halle beteiligt war, werden von Christian Eger kritisch aufgearbeitet. Eger verfolgt Ottwalts Biografie mit einem detektivischen Ansatz. Ottwalts politische Entwicklung zeigt einen radikalen Wandel: Er schloss sich 1919 den deutschnationalen Freikorps an, wurde später Kommunist und trat der KPD sowie dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller bei. 1943 starb er im sowjetischen Gulag. Weniger bekannt ist, dass Ottwalt 1932 mit Bertolt Brecht das Drehbuch zum Arbeiterfilm „Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ verfasste. Ernst Ottwalt, 1901 als Ernst Gottwalt Nicolas geboren, wuchs in Wildau und Halle auf. Er studierte Jura, trat in die KPD ein und wurde ein erfolgreicher Autor im Malik Verlag. Nach seinem Exil in Dänemark, Prag und Moskau, wo er 1936 verhaftet wurde, starb er 1943 mutmaßlich in einem Straflager bei Archangelsk. Seine Werke umfassen unter anderem Romane, Essays und ein Hörspiel, die alle von seiner bewegten Lebensgeschichte zeugen.