Ein Anti-Heimat-Roman
Autoři
Více o knize
„Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“ In der extrem bildungsfeindlichen jungen Bundesrepublik kämpft der Protagonist als Kind um jede Druckzeile – sei es in Büchern oder in Schundheften wie den Lore-Romanen. Persönliches Glück entsteht, wenn er sich von den Bevormundungen der Erwachsenen befreit. Er wird Zeuge des Niedergangs der ländlichen Kultur und der proletarischen Arbeiterkultur im Ruhrgebiet, das sich ihm auch als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft präsentiert, geprägt von Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen. Sein unstillbarer Lesehunger führt ihn zur neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum. Als Redakteur mehrerer Zeitungen jagt er Serienkiller und beobachtet, wie Wirtschaft und Politik die Modernisierung des Ruhrgebiets behindern. Schließlich taucht er in eine Science-Fiction-Welt ein, in der Roboter wissenschaftliche Beiträge erarbeiten, während Wissenschaftler um die Autorenzeile streiten. Diese Bilanz zu sieben Jahrzehnten Ruhrgebiet wirft die Frage auf, wo der letzte Arbeiter geblieben ist. Als die rechte Hand des Ministerpräsidenten das Ruhrgebietsprogramm auf PR-Maßnahmen und nicht existierende Projekte reduziert, bleibt an der Basis die Angst vor den Wissenschaftlern an den neuen Hochschulen. Der Ministerpräsident beruhigt: „An den Ergebnissen unseres politischen Handelns ändert sich nichts. Nur im Procedere geht alles viel doller zu.“
Nákup knihy
Ein Anti-Heimat-Roman, Willi Bredemeier
- Jazyk
- Rok vydání
- 2013
- Vazba
- (měkká),
- Stav knihy
- Dobrá
- Cena
- 329 Kč
Doručení
Platební metody
Nikdo zatím neohodnotil.
- Titul
- Ein Anti-Heimat-Roman
- Autoři
- Willi Bredemeier
- Vydavatel
- Simon Verlag für Bibliothekswissen
- Rok vydání
- 2013
- Vazba
- měkká
- Počet stran
- 483
- ISBN10
- 3940862681
- ISBN13
- 9783940862686
- Série
- Kategorie
- Štítky
- Německá literatura, Politika, Žurnalistika, Hornictví
- Anotace
- „Ich hätte für weiteren Lesestoff gemordet.“ In der extrem bildungsfeindlichen jungen Bundesrepublik kämpft der Protagonist als Kind um jede Druckzeile – sei es in Büchern oder in Schundheften wie den Lore-Romanen. Persönliches Glück entsteht, wenn er sich von den Bevormundungen der Erwachsenen befreit. Er wird Zeuge des Niedergangs der ländlichen Kultur und der proletarischen Arbeiterkultur im Ruhrgebiet, das sich ihm auch als kafkaeske Dienstleistungsgesellschaft präsentiert, geprägt von Versicherungswirtschaft und Stadtverwaltungen. Sein unstillbarer Lesehunger führt ihn zur neu gegründeten Ruhr-Universität Bochum. Als Redakteur mehrerer Zeitungen jagt er Serienkiller und beobachtet, wie Wirtschaft und Politik die Modernisierung des Ruhrgebiets behindern. Schließlich taucht er in eine Science-Fiction-Welt ein, in der Roboter wissenschaftliche Beiträge erarbeiten, während Wissenschaftler um die Autorenzeile streiten. Diese Bilanz zu sieben Jahrzehnten Ruhrgebiet wirft die Frage auf, wo der letzte Arbeiter geblieben ist. Als die rechte Hand des Ministerpräsidenten das Ruhrgebietsprogramm auf PR-Maßnahmen und nicht existierende Projekte reduziert, bleibt an der Basis die Angst vor den Wissenschaftlern an den neuen Hochschulen. Der Ministerpräsident beruhigt: „An den Ergebnissen unseres politischen Handelns ändert sich nichts. Nur im Procedere geht alles viel doller zu.“




