Jean-Claude Lin bietet in fünfzig Betrachtungen neue Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben und beleuchtet, worauf es im Leben ankommt, angesichts von Zufällen, Zeitereignissen und der eigenen körperlichen sowie seelischen Befindlichkeit.
Jean-Claude Lin Knihy






Mehr noch als eine Anzahl bestimmter Anschauungen ist Anthroposophie eine Art der Betätigung. Sie lebt in der differenzierten Zuwendung zum Menschen und zur Welt, sie eröffnet und erweitert den Horizont zur Seele und zum Geistigen in der Welt und im Menschen. Sieben Perspektiven, die gleichsam Wege sein können zur Wirklichkeit des Lebens, schildern die Autoren.
Wie lernen wir die Ordnungen des Schöpferischen erkennen und mitgestalten? Der Garten ist ein begrenzter Ort im Freien, von Menschen gestaltet und gepflegt: ein Ort von Kultur und Natur. Könnte es solche »Orte« der Zeit geben, so wie es in der Natur Gärten als Orte des lieblichen Zusammenwirkens mit dem Menschen gibt? Welchen Sinn können wir den Worten »Im Garten der Zeit« verleihen?
Die eigene Entwicklung in die Hand nehmen Einst galten in Europa die »sieben freien Künste« als Voraussetzung einer höheren geistigen Bildung. Ohne die Unterweisungen der mittelalterlichen Klosterschulen und neuzeitlichen Universitäten gab es keinen Zugang zur höchsten Stufe der Erkenntnis, zur Theologie. Heute kann aber jede und jeder die höhere innere und geistige Bildung selbst in die Hand nehmen. Jean-Claude Lin zeigt, wie jeder Mensch neue freie Künste der inneren Entwicklung praktizieren kann.
Wirken im Zeichen von Kunst, Wissenschaft und Religion
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Es ist eine grundlegende Einsicht der Anthroposophie, daß das, was sich im Wissenschaftlichen, Künstlerischen und Religiösen offenbart, ursprünglich ein Einheitliches war, in dem sich der Mensch als in seinem eigenen Ursprungselement aufgehoben fühlte. Nach und nach verselbständigten sich die drei Betätigungsfelder des Menschen und stehen sich nun seit langem feindlich gegenüber. Aber ohne ihr erneutes Zusammenfinden und -wirken verliert der Mensch sich selbst. So ist es auch eine ursprüngliche Einsicht der Anthroposophie, dass eine erneute Erkenntnis des Geistigen im Menschen und im Weltenall zu einer schöpferischen Erschließung der gemeinsamen Quellen von Kunst, Wissenschaft und Religion führen kann. Sechs Autoren versuchen einzelne Aspekte dieser Erschließung und des daraus sich entfaltenden Zusammenwirkens zu beleuchten. Ihre Ansätze sind Ausdruck des tief im Menschen wurzelnden Bedürfnisses, sich in der eigenen Wirklichkeit zu erfassen.
Almanach 1997, Der Weg in die Zukunft
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Wenn das Leben uns zusetzt, wir weder ein noch aus wissen – woher die Kraft und die Einsicht nehmen, mit denen wir unserem Leben eine neue Perspektive geben können? Zahlreich sind die Ressourcen der Seele, wenn sie nur innehält und dem Nachklang eines Geschehens oder eines Erlebnisses Raum gibt zu seiner Entfaltung.
Studien und Versuche: Von der Verlegenheit des Verlegers
Festschrift für Wolfgang Niehaus aus Anlass seiner 33jährigen Tätigkeit im Verlag Fries Geistesleben
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