Karl Siegbert Rehberg Knihy






Differenz und Integration
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Der 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der im Oktober 1996 an der Technischen Universität Dresden abgehalten wurde, war dem Rahmenthema "Differenz und Integration: Die Zukunft moderner Gesellschaften" gewidmet. Der vorliegende Kongreßband II veröffentlicht die Beiträge aus den Sitzungen der dreißig Sektionen und Arbeitsgruppen, von fünf Foren und der Fedor-Stepun-Tagung. Neben der Dokumentation des Kongresses wird damit auch ein Überblick über den neuesten Stand soziologischer Themenschwerpunkte und Forschungstrends gegeben.
Texte von Peter Arlt, Ulrike Bestgen, Paula Böttcher, Birgit Dalbajewa, Wolfgang Engler, Eckhart Gillen, Ulrike Goeschen, Tino Heim, Sigrid Hofer, Wolfgang Holler, Paul Kaiser, Uwe Kreissig, Dorit Litt, Marie Mohnhaupt, Karl-Siegbert Rehberg, Angelika Richter, Holger Saupe, Kai Uwe Schierz, Heinz Schönemann, Oliver Sukrow, Doris Weilandt, Stefan Wolle, Frank Zöllner u. a. Abschied von Ikarus rekonstruiert die Entwicklung der “Kunst in der DDR” in 32 Essais, Aufsätzen und Themenexkursen von mehr als 20 Autoren – von der Darstellung des antifaschistischen Gründungsmythos über die Popularisierung der Kunst in den 1970er Jahren bis hin zu den Diagnosen des Systemzerfalls. Das Spannungsfeld zwischen offiziell gewünschten und nonkonformen Bildwelten wird dabei erstmals umfassend in den Blick genommen wie auch das in der Kunst gespiegelte Verhältnis zwischen utopischem Anspruch und sozialistischer Wirklichkeit. Dies wird nicht nur in der facettenreichen Interpretation des Ikarus-Schicksals und anderer Mythen durch viele Künstler deutlich, sondern bleibt ein Leitmotiv für die gesamte DDR-Kunstgeschichte. Der Katalog begleitet die große Ausstellung im Neuen Museum Weimar, basiert auf neuen Forschungen und versteht sich als aktueller Beitrag zur anhaltenden Debatte um die Kunst aus der DDR.
Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1149: Norbert Elias und die Menschenwissenschaften
Studien zur Entstehung und Wirkungsgeschichte seines Werkes
- 451 stránek
- 16 hodin čtení
Das auf Synthesen zielende Werk des Soziologen Norbert Elias ist nicht auf eine soziologische Perspektive eingeengt. Stets suchte er, die Grenzen dieser Disziplin zu überschreiten. Soziologie war für ihn zuallererst dasjenige (selbst-)aufklärerische Unternehmen, das die Sozialmythen menschlicher Gruppen und Gesellschaften wichtig nimmt, ihnen aber nicht einfach Glauben schenkt. In einer Welt disziplinär aufgespaltener Wissenschaften steht Eliasʼ synthetisierendes Werk fremd – und entspricht deren Desideraten doch in besonderer Weise. Vor allem verspricht seine Prozeßtheorie ein wissenschaftliches Verständnis gesellschaftlicher Dynamik nach dem Ende inhaltlich umschriebener Geschichtsphilosophien.
Enge und Vielfalt
Auftragskunst und Kunstförderung in der DDR : Analysen und Meinungen
