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Frank-Rainer Schurich

    Historische Kriminalistik - Schriftenreihe Polizei - 2: Serienmorde in der DDR 2
    Schriftenreihe Polizei / Historische Kriminalistik: Serienmorde in der DDR I
    Tödliche Lust
    • Tödliche Lust

      • 272 stránek
      • 10 hodin čtení

      Exhibitionismus, Vergewaltigung, Lustmord: Frank-Rainer Schurichs Schilderungen der spektakulärsten Sexualdelikte in der DDR beschreiben ein gesellschaftliches Phänomen, das jahrzehntelang vergessen und verdrängt werden sollte. Aber es gab sie natürlich dennoch auch in der DDR: das 'Phantom mit der Taschenlampe', das sich nachts mit auffälligen Kratzgeräuschen in die Schlafzimmer von Frauen schleicht, ihnen vom Fußende des Bettes aus ins Gesicht leuchtet – und Spermaspuren hinterlässt. Oder den 'Würger im Schlosspark' Berlin-Buch, der ein elfjähriges Mädchen stranguliert, um sich sexuell zu stimulieren. Neben Tatschilderungen und Täterpsychogrammen berichtet der Autor über die polizeiliche Ermittlungsarbeit und die Verhöre von Opfern und Tätern. Die elf authentischen Kriminalfälle, die sich zwischen 1973 und 1989 in Berlin zutrugen, lassen das Blut in den Adern gefrieren. Sie sind ein spannendes, erschütterndes und mitunter gruseliges Stück ostdeutscher Kriminalgeschichte, das mit manchen überkommenen Vorstellungen aufräumt.

      Tödliche Lust
    • Schriftenreihe Polizei / Historische Kriminalistik: Serienmorde in der DDR I

      Spezielle Motivlagen in der Kriminalpraxis

      • 260 stránek
      • 10 hodin čtení

      Zielgerichtet streift der sadistische Knabenmörder Mario S. Mitte der 1980er Jahre durch Wälder, Parks und Wohngebiete in Neubrandenburg, Strasburg, Berlin und im Kreis Oranienburg. Nichts scheint ihn aufzuhalten, da der NVA-Feldwebel nicht in übliche Täterprofile passt und trotz Verdachtsmomente aufgrund falscher Rücksichtnahmen unbehelligt bleibt. Ein anderer Tatverdächtiger wird gefunden und liefert ein verhängnisvolles Geständnis. Ein wachsamer Familienvater und das beherzte Eingreifen einiger Bürger beenden schließlich das mörderische Treiben. Erst danach wird die Tragweite des Falls erkennbar. Die Umstände erscheinen zunächst wie die Zutaten zu einem bizarren Filmplot. Bei genauer Betrachtung offenbart sich jedoch ein komplexes Geflecht aus Kompetenz- und Ermittlungsebenen, justiziellen Fehlern und Ermittlungsroutinen, sowie einem idealisierten Bild der Berufssoldaten. Auch die psychologischen Hintergründe des falschen Geständnisses und das Phänomen der Selbstbezichtigung werden erörtert, was die Komplexität des Falls weiter erhöht. Warum dennoch Schlimmeres verhindert werden konnte, wird beschrieben. Die Autoren liefern eine detaillierte retrospektive Analyse eines hochkomplexen Kriminalfalls, die im polizeilichen Alltag nicht geleistet werden kann und elementare Erkenntnisse für die Kriminalpraxis liefert.

      Schriftenreihe Polizei / Historische Kriminalistik: Serienmorde in der DDR I
    • Historische Kriminalistik - Schriftenreihe Polizei - 2: Serienmorde in der DDR 2

      Spezielle Motivlagen in der Kriminalpraxis

      • 396 stránek
      • 14 hodin čtení

      Serienmorde sind eine herausragende männliche Domäne, die sich durch die zufällige Auswahl von fremden Opfern auszeichnet und die Aufklärung erheblich erschwert. Die Täter leben oft in erschreckender Normalität und verbergen ihr wahres Wesen geschickt. Ein Beispiel ist der sadistische Knabenmörder Erwin Hagedorn, der ungestört in einen Mordrausch verfallen konnte. Er selbst verglich diesen Zustand mit einem Karussell, das sich immer schneller drehte. Das weltweit erste psychologische Täterprofil und Computerauswertungen führten entscheidend zur Überführung Hagedorns und stellten eine Pionierleistung der modernen Kriminalistik dar. Seine umfangreichen Aussagen trugen zur Erstellung eines komplexen Persönlichkeitsprofils bei. Die Autoren analysieren akribisch die Genese des Falls und entschlüsseln die perfide Logik des Abgründigen, was die wahre Kunst der Kriminalistik darstellt. Frauen begangene Serienmorde sind selten und von besonderem Interesse. Ein Beispiel ist der Fall der Säuglingsmörderin Simona K., einer Krankenschwester, die mehrere Säuglingsmorde beging. Ihre Motivation lag in der maximalen Rufschädigung des neuen Oberarztes, den sie verachtete. Ihr Hass und ihre introvertierte Persönlichkeitsstruktur führten sie zum Todesengel.

      Historische Kriminalistik - Schriftenreihe Polizei - 2: Serienmorde in der DDR 2