Originalrezepte der „Terra ferma“ Das Hinterland Venedigs, die „Terra ferma“, ist bisher touristisches Niemandsland. Auf mehreren Reisen zwischen Isonzo und Piave haben sich Wolfgang Böck und Günther Schatzdorfer auf den Land- und Dorfstraßen planvoll verirrt. Dabei haben sie verlassene Villen, versteckte Osterie, geheimnisvolle Wälder, satte Almen, erstklassige Weingüter und faszinierende Menschen entdeckt. Weil es „echt“ ihre bisher beste gemeinsame Reise war, ist daraus ein Buch geworden. „Am besten echt“ ist kein Reiseführer, sondern ein Reise-Verführer mit vielen Originalrezepten der Region. Dieses Buch ist aber auch die Geschichte von der Freundschaft zweier Männer, die sich im sogenannten besten Alter darauf einlassen, eine Landschaft und ihre Menschen mit kindlicher Neugier zu erforschen und für ihre Leser genussvoll zu erschließen
Wolfgang Böck Knihy






Besser. Einfach
Eine kulinarisch-kulturelle Reise durch die Lagunen nach Venedig
„Kommissar“ Wolfgang Böck und „Poet“ Günther Schatzdorfer reisen nach Venedig zu einer Spurensicherung der ursprünglichen einheimischen Kultur, die trotz Massentourismus und Marketing noch im Verborgenen existiert. Gemeinsam mit ihrem Capitano Fiore kämpfen sie mit U ntiefen, zu niedrigen Brücken und Heerscharen von Mücken. Manchmal sitzen sie mit ihrem Hausboot fest, müssen Ebbe oder Flut abwarten und vertreiben sich die Zeit, indem sie vom Ziel ihrer Sehnsucht träumen. Kleine Häfen und Anlegestellen mit einfachen Trattorie säumen den Weg, wo man sich im Schatten der Pappeln oder baumhoher Oleandersträuche bei einem Glas kühlen Weins niederlässt und dem Flügelschlag der Fischreiher lauscht.
Habt's mich gern
- 240 stránek
- 9 hodin čtení
Unterwegs mit »Trautmann« Wolfgang Böck ist auf der Bühne wie vor der Kamera ein Vollblutschauspieler – und Publikumsliebling. Aufgewachsen im Spirit der Beat Generation, erlebt er in den 1970ern mit Wolfgang Bauers »Change« die Initialzündung für seine Theaterleidenschaft und ist heute als Darsteller, Intendant und Wienerlied-Sänger einem breiten Publikum bekannt. Gemeinsam mit Christoph Frühwirth begibt sich Oldtimer-Liebhaber Böck in seinem Jaguar auf große Fahrt zu den »Raststationen« seiner Karriere: Bregenz, wo er in den 1980ern in »Einer flog über das Kuckucksnest« debütiert. Wiens Kaisermühlen, das ihm seine TV-Paraderolle als Trautmann und den Titel »Ehrenkieberer« beschert. Das Burgenland, wo er seit 2003 als Intendant der Schlossspiele Kobersdorf spielt und das ihm als privater Rückzugsort dient. Begleiten Sie Wolfgang Böck auf der Fahrt zu diesen und vielen anderen Stationen seines Lebens.
Kleinigkeiten zum Glück
- 104 stránek
- 4 hodiny čtení
Gewaltkritik
Politik, Populismus und Parlamentarismus bei Walter Benjamin, Carl Schmitt und Giorgio Agamben
- 416 stránek
- 15 hodin čtení
"Das Problem bleibt, wen Benjamin mit seinem Text Dansprechen wollte. Wen wollte er erreichen? Und wie konnte dieses Konzept in Bezug auf konkrete Politik und konkretes Recht, in Bezug auf die Organisation der Gesellschaft entwickelt werden? Aus diesem Grund denke ich, dass es bis heute viele Missverständnisse mit dem Text gibt. Er ist kompliziert und rätselhaft, aber ich denke, Benjamins Schwerpunkt liegt darauf, all diese Mittel der Literatur, des Mythos, des Messianismus, der Politik und des Rechts zu denken, um zu einer Art und Weise zurückzukehren, dieses Gegenkonzept politisch zu organisieren. Alle anderen Dinge bleiben diesem Ansinnen gegenüber zweitrangig. [...] Was er hier Messianismus nennt, halte ich für ein politisches Modell einer anderen Organisation des gesellschaftlichen Lebens."--Back cover
Kunst und Angst
Søren Kierkegaard und der Film ,The Square‘. Zum Verhältnis von Moderne, Melancholie und Gewalt
- 233 stránek
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In der Moderne emanzipiert sich die Kunst von der Theologie. In der Angst um das Leben aber kehrt die Religion zurück. Søren Kierkegaard fasst diesen Zusammenhang 1843 als Entscheidung zu einer militanten antiästhetischen Einstellung, in der das Christentum noch einmal auf eine Weise seine Zähne zeigt, die bis heute das Leben in Skandinavien bestimmt. Zugleich ist auch er wider Willen ein moderner Autor. Im Jahre 2017 gewinnt der schwedische Regisseur Ruben Östlund mit The Square die Goldene Palme von Cannes; darin aktualisiert der Filmemacher die Position Kierkegaards und riduculisiert die Institution Kunst. Wolfgang Bock setzt dem Film und dem Existenzialismus eine kritische säkulare Kunsttheorie entgegen, die sich anders auf das Leben bezieht. Im Anhang geht der Autor dem Einfluss des dänischen Philosophen auf Walter Benjamin nach.Der Autor
Gesetz und Gesetzlichkeit in den Wissenschaften
- 244 stránek
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In unterschiedlichsten Kontexten wird der Begriff 'Gesetz' benutzt. Sowohl Juristen als auch Naturwissenschaftler, Theologen, Ökonomen oder Psychologen sprechen von Gesetzen und Gesetzmäßigkeiten. Was ist damit jeweils gemeint und wo liegt das Verbindende bei diesen Sprech- und Denkgewohnheiten über das Gesetz? Ist das Gesetz womöglich nur eine Sprachkonvention? Experten aus unterschiedlichsten Bereichen der Geistes- und Naturwissenschaften, liefern Beiträge zu einem theoretischen Schlüsselwort. Sie bieten damit grundlegende interdisziplinäre Perspektiven. Seit vielen Jahren wird damit erstmals wieder der Gesetzesbegriff systematisch beleuchtet.
Der Band untersucht die Rezeption von Theodor W. Adornos Psychoanalyse im Nachkriegsdeutschland, die für eine ganze Generation von Studenten prägend war. Diese wird heute oft als überzogen und realitätsfremd kritisiert. Der Ausgangspunkt ist der 1952 veröffentlichte Aufsatz "Die revidierte Psychoanalyse", in dem Adorno eine auf therapeutische Praxis ausgerichtete Lesart kritisiert, die Freuds Wahrheit im Sinne einer soziologischen "Verbesserung" einschränkt. Dieses Urteil richtet sich insbesondere gegen Erich Fromm, Karen Horney und andere "Revisionisten" und wird von Adorno und seinen Schülern in einem entschiedenen Gestus wiederholt. Wolfgang Bock zeigt, dass es unveröffentlichte englische Manuskripte zu diesem Aufsatz gibt, die sich auf zwei bisher unberücksichtigte Kontexte beziehen: Walter Benjamins Gesellschaftstheorie und die faschistische Praxis des arisierten Berliner Instituts für Psychoanalyse während der NS-Zeit. Das Buch dokumentiert die verschiedenen Fassungen und erläutert die Entwicklung vom Vortragsmanuskript zur späteren deutschen Übersetzung. Es wird deutlich, dass Adorno in den frühen Fassungen offener argumentiert und damit seinen späteren Kritikern näher ist, als diese annehmen. Das Bild von Adornos Umgang mit der Psychoanalyse muss somit selbst revidiert werden.


