Was wäre das Leben ohne Schlammspritzer im Gesicht, Krämpfe in den Armen und blaue Flecken an den Hüften? Ohne das pfeifende Keuchen an endlosen Anstiegen und rasende Abfahrten mit Tunnelblick? Es wäre eine einzige Unterforderung, zähe Langeweile – Alltag, bis der Arzt kommt! Zumindest für echte Mountainbiker. Klar, das Leben fordert Kompromisse, z. B. den täglichen Job im Büro, aber am Wochenende muss es dann auch mal krachen dürfen. Dumm nur, wenn man dafür gar nicht mehr so recht in Form ist …Henri Lesewitz, Redakteur bei BIKE und begeisterter Marathonbiker, gewährt tiefe Einblicke in das Seelenleben der zahllosen Bikefans, die ihr Sportgerät nur gar zu gern über Stock und Stein scheuchen, aber viel zu selten dazu kommen. Die sich große Ziele setzen und dabei gerne mal den Rettungsring um die Hüften übersehen. Aber noch ist ja Zeit, die Saison beginnt gerade erst. Die Parole heißt: Alles auf Training – und los!
Lesewitz Henri Knihy


BIKE-Redakteur Henri Lesewitz begleitet das Thema Mountainbike seit etwa zwei Jahrzehnten. Der ehemalige Leistungs-Radsportler hat nach wie vor beste Kontakte in die Sportszene, ist aber auch immer den kulturellen Aspekten des Mountainbikes auf der Spur geblieben. Recherchen und Reportagen führten ihn um die halbe Welt, eigene Rennteilnahmen an die exotischsten Startorte. Über all diese Erfahrungen hat er in seinem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil in der BIKE berichtet. Über die Jahre ist dieser Fundus an Kolumnen und Artikeln zu einer Art „oral history“ des Mountainbikens gewachsen: Eindrücke, Interviews und Anekdoten aus den interessantesten Ecken des Sports, kombiniert mit zahlreichen Fotos, zeichnen die spannende Entwicklung einer Trendsportart und ihrer oft recht unkonventionellen Protagonisten nach: wunderbar schräge Texte, tolle Fotos einzigartige Perspektive auf den Sport für alle Mountainbiker „Prost Qualzeit“ versammelt die schönsten, interessantesten und spektakulärsten Reportagen von Henri Lesewitz, ergänzt mit aktuellem Material. Gibt es eine bessere Art, das Mountainbiken zu genießen, als Lesewitz zu lesen? Höchstens selbst fahren. Vielleicht.