Seit über 100 Jahren ist der KLUGE das maßgebliche Wörterbuch für die Herkunft und Geschichte der deutschen Sprache. Seit seiner ersten Veröffentlichung 1883 erklärt er die Entstehungs- und Bedeutungsgeschichte von etwa 13.000 Wörtern, einschließlich ins Deutsche eingeflossener Fremdwörter. Er ist ein unschätzbares Hilfsmittel für Sprachwissenschaftler und -historiker sowie eine wertvolle Quelle für alle, die sich für die etymologischen Ursprünge des deutschen Wortschatzes interessieren. Der KLUGE bietet umfassende Informationen über Herkunft, Formwandel und Bedeutungsentwicklung aller gebräuchlichen Wörter und zeichnet deren „Biographie“ nach. Neben dem Wörterverzeichnis enthält er eine Einführung in die Terminologie der historischen Wortschatzforschung und eine umfangreiche Bibliographie zur Etymologie des Deutschen. Die neue, 24. Auflage überzeugt durch ein aktualisiertes und vollständiges Wörterverzeichnis, die Aufnahme neuer Stichwörter, die Einarbeitung des aktuellen Forschungsstands sowie ein benutzerfreundliches Layout. Der KLUGE ist somit eine einzigartige Wissensquelle für Germanisten, Studenten und Kulturhistoriker und ein zuverlässiger Führer zu den Ursprüngen der Sprache, die wir täglich benutzen. „Aha-Erlebnisse“ sind garantiert!
Walther Mitzka Knihy






Die "Mittelhochdeutsche Grammatik" von Hermann Paul ist seit 1881 ein bew�hrtes, von nachfolgenden Kollegen immer wieder aktualisiertes Lehrbuch und Nachschlagewerk f�r den akademischen Unterricht und die Forschung, das in der 20. Auflage (1969) von Ingeborg Schr�bler mit einem neuen Syntax-Kapitel versehen wurde. Die von Peter Wiehl und Siegfried Grosse neu bearbeitete und umgestaltete 23. Auflage (1989) wurde in der vorliegenden 24. Auflage behutsam �berarbeitet: Einige Kapitel wurden gestrafft, so da� Raum f�r Erg�nzungen gewonnen werden konnte; einige Abschnitte wurden zugunsten einer klareren Darlegung umgestaltet; Anregungen der Rezensenten wurden, soweit wie m�glich, ber�cksichtigt, ebenso Ergebnisse der j�ngsten Forschungsliteratur. Der Einleitungsteil behandelt kurz die historische Entwicklung vom Indogermanischen �ber das Germanische zum Deutschen, die r�umliche und zeitliche Gliederung der deutschen Sprache, vor allem die Kennzeichen des Mittelhochdeutschen im Vergleich mit den Nachbarepochen Alt- und Neuhochdeutsch. Ebenfalls von Peter Wiehl wurde die Laut- und Formenlehre, von Siegfried Grosse die Syntax einer sorgf�ltigen �berarbeitung unterzogen. Ausf�hrliche Sach- und Wortregister erm�glichen einen schnellen Zugang zu einzelnen Fragen und Problemen, das umfangreiche, aktualisierte Literaturverzeichnis bietet Hinweise zur weiterf�hrenden Vertiefung.
Jetzt in der 16. Auflage verfügbar. Die »Althochdeutsche Grammatik« von Wilhelm Braune hat sich seit über 100 Jahren als unentbehrliches Hilfsmittel der germanistischen Forschung und Lehre bewährt. Sie wurde zuletzt 1975 von Hans Eggers neu bearbeitet (für die 14. Auflage von 1987 begnügte sich Eggers mit einer Revision). Für die Neuauflage der Laut- und Formenlehre wurde die umfangreiche Forschungsliteratur der vergangenen 30 Jahre in Phonologie und Morphologie verarbeitet, die vor allem im Bereich der Phonologie vielfach zu neuen Erklärungen und Bewertungen führte, die zwar nicht immer übernommen, aber so weit möglich referiert wurden. Braunes Text wurde, vor allem in der Terminologie, vorsichtig modernisiert. Das bewährte Konzept (und auch das §§-Gerüst) wurde beibehalten. An Braunes Zielsetzung, Studienbuch und Forschungsgrammatik (Referenzgrammatik) zu verbinden, wurde so weit möglich festgehalten.