Unlimited. The History of Schenker International Freight Forwarding from 1931 to 1991
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Es ist ein Merkmal unserer Zeit, dass man versucht Risiko rational zu kalkulieren. Voraussetzung dafur ist ein gewisses Mass an Normalitat, kurz ein "business as usual". Manchmal stosst jedoch die Berechenbarkeit von Risiken an ihre Grenzen. Das war 1945 der Fall, denn der Nationalsozialismus hatte nicht nur Tod und materielle Zerstorung zu verantworten, sondern auch europaweit die Eigentums- und Rechtsverhaltnisse schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der lange Weg zur Normalitat war daher "unusual business" im wahren Sinn des Wortes. 1945 befand sich die osterreichische Versicherungswirtschaft in einer "systemic crisis", bei der die ganze Branche gefahrdet war. Das vorliegende Buch zeigt allgemein den Wiederaufbau dieses Wirtschaftsbereiches bis Ende der 1950er Jahre und geht dann speziell auf Bilanzanalysen und die Steuerproblematik dieser Epoche ein.
A company is more than just the sum of its assets and liabilities; it is also strongly influenced by the politics of the time. Eastern and Southeastern Europe had been Schenker's home market since its foundation in 1872. Then came the two world wars, which changed the political map, and after 1945 Europe found itself divided by an Iron Curtain. All of Schenker's branch offices on the other side of the curtain were lost to state monopolies. The turning point came in 1989 with the collapse of the Socialist planned like others, Schenker also turned to the task of reconstructing what it had lost. The challenges were political uncertainty, lack of legal security, lack of infrastructure, considerable training requirements. It took a long pioneering effort against many obstacles before DB Schenker could grow to again become one of the region's leading logistics service providers.
Am 1. Juli 1872 gründete Gottfried Schenker zusammen mit zwei Partnern die Spedition Schenker & Co in Wien.
Die Geschichte des österreichischen Bauwesens am Beispiel der Allgemeinen Baugesellschaft
Mit dem Ende der politischen Spaltung Ost-West ist Österreichs Wirtschaft von einer Randlage ins Zentrum Europas gerückt. Das Land hat damit seine Stellung in Ost- und Südosteuropa stark ausbauen können. Der Band beschäftigt sich mit diesen Veränderungen in den letzten zwei Jahrzehnten. Neben Wirtschaftswissenschaftern und Historikern stellen Politiker, Interessenvertretungen und führende Unternehmen ihre Bilanz vor.
Spekulation ist kein Kind der Gegenwart. Camillo Castiglioni wurde in der Inflation der 1920er Jahre zu einem der reichsten Männer Europas. Ehrgeizig, genial und skrupellos, ein „Haifisch“ der Finanzwelt mit der Überzeugung, dass alles zu kaufen war: Industrie, Banken, Politik, Presse, Justiz, Kunst, Frauen, alles nur eine Frage des Preises. Er baute die Flugzeug- und Autoindustrie während des Krieges auf, beherrschte eine Bank, spielte in der Eisen- und Stahlindustrie eine wesentliche Rolle, arbeitete mit Ferdinand Porsche zusammen und wurde Eigentümer von BMW. Doch der Spekulant ist ein Spieler! Sein Einsatz wurde immer höher, bis er finanziell zusammenbrach. Der Sohn eines Rabbiners, bewundert wie gehasst, war eine schillernde Persönlichkeit: verheiratet mit einer jungen Burgschauspielerin, Palais, Kunstsammlung, Mäzen, Freund Max Reinhards, Mitbegründer der Salzburger Festspiele und Eigentümer des Theaters in der Josefstadt.
Die Geschichte der internationalen Spedition Schenker 1931 - 1991
Die Geschichte der internationalen Spedition Schenker von 1931 bis 1991
Ein Unternehmen besteht nicht nur aus Soll und Haben, im Hintergrund spielt stets die Politik mit. Für die 1872 gegründete Spedition Schenker war Ost- und Südosteuropa ursprünglich der Heimatmarkt. Dann kamen die beiden Weltkriege und veränderten die Landkarte, bis nach 1945 ein Eiserner Vorhang Europa teilte. Dahinter verlor Schenker alle Niederlassungen an staatliche Monopolbetriebe. 1989 war die Zeitenwende: Die sozialistischen Planwirtschaften brachen zusammen und auch Schenker machte sich an den Neuaufbau. Die Herausforderungen waren enorm: politische Unsicherheit, fehlende Rechtssicherheit, mangelnde Infrastruktur, erheblicher Ausbildungsbedarf. Es war eine Pionierleistung gegen viele Hindernisse, bis DB Schenker wieder zu einem der führenden Logistik-Dienstleister in dieser Region aufstieg.
Probleme des Übergangs von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft
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