Knihobot

Benjamin Braun

    Städtebau im Schatten Stalins
    Was sollen und dürfen Banken tun?
    • Was sollen und dürfen Banken tun?

      Gesellschaftliche Erwartungen in und nach der Finanzkrise

      • 463 stránek
      • 17 hodin čtení

      Im Zeichen der Weltfinanzkrise ab 2008 standen Banken als Hauptverantwortliche am Pranger. Forderungen nach einer Umgestaltung und einer strikten Regulierung des Bankwesens waren Allgemeingut. Wenige Jahre später ist das Thema wieder in den Hintergrund gerückt. Obwohl die Maßnahmen weit hinter den Forderungen zurückblieben, überwiegt nun die Klage über eine Überregulierung des Sektors. Davon ausgehend analysieren die Beiträge dieses Buches, wie Leitbilder für das Handeln von Banken zustande kommen und wie sie deren Handeln konkret beeinflussen. Nicht zuletzt geht es um die Rolle von Finanzkrisen als Katalysatoren für die Neujustierung von Leitbildern und praktischen Handlungsorientierungen.

      Was sollen und dürfen Banken tun?
    • Städtebau im Schatten Stalins

      Die internationale Suche nach der sozialistischen Stadt in der Sowjetunion 1929–1935

      • 416 stránek
      • 15 hodin čtení

      Die chronologische Struktur des hervorragend illustrierten Buchs bietet einen detaillierten Überblick über die Entwicklung im Städtebau in verschiedenen Regionen des Landes. Die Debatte über den frühstalinistischen Städtebau ist ideologisch stark aufgeladen und wurde im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojekts am Schinkelzentrum der Technischen Universität Berlin untersucht. Das Werk beleuchtet eine bedeutende Ära der Städtebaugeschichte, in der Stalin im ersten Fünfjahresplan das Ziel verfolgte, das rückständige Agrarland in einen modernen Industriestaat zu transformieren. Dies erforderte den Bau neuer Städte und die Umgestaltung alter Städte, wobei Magnitogorsk und Moskau exemplarisch für diese Herausforderungen stehen. Ab 1931 nahm die Einflussnahme der stalinistischen Führung auf die Städtebau-Debatte zu, was zu einem Paradigmenwechsel führte: Die Abkehr von modernen Stadtvisionen und eine Neubewertung traditioneller Städte. Der Bau der Metro und die Planung des Palastes der Sowjets sind Ausdruck dieser neobarocken Wende. Die reich bebilderte Publikation richtet sich an Architekten, Stadtplaner, Sozialwissenschaftler und Historiker. Sie beginnt mit einem Überblick zur Frühzeit der Sowjetunion und endet mit einem Ausblick auf Projekte von 1935 bis 1941. Der Anhang enthält aufschlussreiche, teils unbekannte Dokumente zur Debatte um die sozialistische Stadt.

      Städtebau im Schatten Stalins