Knihobot

Damian Dombrowski

    Wallraf-Richartz-Jahrbuch LXXV
    Das Leben des Sandro Botticelli, Filippino Lippi, Cosimo Rosselli und Alesso Baldovinetti
    »Der Arbeit die Schönheit geben«
    Botticelli
    • Botticelli

      Ein Florentiner Maler über Gott, die Welt und sich selbst

      • 140 stránek
      • 5 hodin čtení

      Eine Handreichung für den Museumsbesucher in Berlin und München, Florenz und Rom: achtzehn Gemälde aus allen Schaffensphasen des großen Renaissancemalers Sandro Botticelli, vorgestellt von einem der versiertesten Kenner des Malers: Sandro Botticelli ist berühmt für seine zarten Frauengestalten, die oft schöner sind, als es die Wirklichkeit erlaubt. Seine Zeitgenossen schätzten hingegen eher den »männlichen Stil« des Künstlers. Anhand exemplarischer Gemälde beschreibt Damian Dombrowski, wie es zu diesem Wandel in der Betrachtungsweise gekommen ist. Er erzählt aus dem Leben des Malers, über die Blütezeit der Renaissance in Florenz und die mächtige Dynastie der Medici. Dabei bewegt er sich durch alle Schaffensphasen und Bildthemen Botticellis: von den zierlichen Madonnen zu den strengen allegorisch-mythologischen Gemälden, von der liebreizenden Verkörperung des Frühlings zu dem allen irdischen Sphären entrückten Heiligen Augustinus. Er entdeckt auch den Platz, den der Maler selbst in seinen Bildern einnimmt. Warum Botticelli sich allerdings ohne Hände dargestellt hat, ist eines der vielen interessanten Details, die Damian Dombrowski dem Leser nahebringt.

      Botticelli
      2,7
    • »Der Arbeit die Schönheit geben«

      Tiepolo und seine Werkstatt in Würzburg

      • 312 stránek
      • 11 hodin čtení

      Zwischen 1750 und 1753 schuf Giambattista Tiepolo (1696-1770) seine weltberühmten Fresken in der Würzburger Residenz. Anlässlich seines 250. Todesjahrs präsentiert das in der Residenz gelegene Martin von Wagner Museum Zeichnungen, Radierungen und Gemälde Tiepolos, dazu zahlreiche Blätter aus seinem unmittelbaren Würzburger Wirkungskreis: Merkskizzen seines Sohnes Giandomenico ebenso wie Pauskopien seines wichtigsten Mitarbeiters Georg Anton Urlaub. Gezeigt werden vor allem Werke aus dem Besitz des Universitätsmuseums, ergänzt durch internationale Leihgaben. Der geniale Venezianer sollte, so die Hoffnung des Fürstbischofs, "nach seiner gerühmten stärcke der arbeit die schönheit geben." Die Ausstellung zeigt auf, wie dieser Prozess in der Werkstattpraxis Realität wurde.

      »Der Arbeit die Schönheit geben«
    • Dieser Band stellt vier Maler des 15. Jahrhunderts vor, die unser Bild von der Florentiner Renaissance nachhaltig geprägt haben: Sandro Botticelli gehört zu den populärsten Künstlern aller Zeiten. Vor allem die grazilen Frauengestalten seiner mythologischen Gemälde – die Geburt der Venus und der Frühling – machten ihn berühmt. Vasari setzt andere Akzente: Er erfindet eine dramatische Lebensgeschichte von Ruhm und Elend des Malers, die sich später zur Legende verfestigte. Filippino Lippi arbeitete in Botticellis Werkstatt, ehe er durch eigene Aufträge von Lorenzo de’ Medici zu einem der angesehensten Künstler seiner Zeit wurde. Vasari schätzt ihn für sein bescheidenes Wesen und seine überfließende Erfindungskraft in der Malerei. Von Cosimo Rosselli berichtet Vasari, wie er im Wettstreit mit Botticelli und anderen Malern den Papst durch den Einsatz von Gold für sich einzunehmen wusste. Alesso Baldovinetti wirkte über viele Jahrzehnte als Maler und Mosaizist in Florenz. Im Kreuzgang der Kirche SS. Annunziata schuf er die erste naturgetreue Landschaftsdarstellung der Florentiner Kunstgeschichte.

      Das Leben des Sandro Botticelli, Filippino Lippi, Cosimo Rosselli und Alesso Baldovinetti
    • Wallraf-Richartz-Jahrbuch LXXV

      Jahrbuch für Kunstgeschichte

      Die Beiträge des Bandes XV 2014: Ulrike Bergmann: Die Chorpfeilerfiguren des Kölner Doms Neue Indizien in einem alten Fall der Kunstgeschichte; Isolde Lübbeke: Neun Figuren suchen einen Maler Die Veitsmarter im Wallraf-Richartz-Museum und zugehörige Tafeln; Roland Krischel: Bilder, die klappen Zur Kinetik religiöser Gemälde im spätmittelalterlichen Köln; Marius Rimmele: Klapp-Effekte Medienspezifika als künstlerische Herausforderung am Beispiel von Colijn de Coters Brüsseler Kreuzabnahme-Triptychon; Robert Schindler: Das Bildnis des Johann Ingenray in Detroit Eine Neuzuschreibung an Bartholomäus Bruyn d. A. und ihr wiederentdecktes Pendant; Damian Dombrowski: Eine maritime Renaissance Neapel, das Meer und die Kunst unter Vizekönig Pedro de Toledo; Christian Eder: Maria, Gottesmutter und Himmelskönigin Ein wiederentdecktes Gemälde aus dem Spätwerk des Peter Paul Rubens; Franz Grijzenhout, Ines Jonkhoff, Merel Kramer, Dorine de Bruijne: Frans Hals in mennonitischen Brauerkreisen Die Bildnisse eines unbekannten Ehepaars im Wallraf-Richartz-Museum; Michael Rohlmann: Bonaparte versus Leonidas Zur Psychomachie der Bilder bei Jacques-Louis David.

      Wallraf-Richartz-Jahrbuch LXXV