Knihobot

Holm Kirsten

    23. květen 1965
    Stimmen aus Buchenwald
    Das sowjetische Speziallager Nr. 4 Landsberg, Warthe
    • Die erste umfassende Monographie zu einem sowjetischen Speziallager in Polen beleuchtet ein weitgehend unbeachtetes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Im Gegensatz zu den Speziallagern in der ehemaligen DDR, wo Gedenkstätten und Interessenverbände entstanden, blieb das Lager in Landsberg an der Warthe (heute Gorzów Wielkopolski) weitgehend im Schatten. Nach dem Einmarsch der Roten Armee am 30. Januar 1945 wurde dort ein Sammellager für sogenannte Mobilisierte eingerichtet, die bis Ende März in die Sowjetunion transportiert wurden. Im Mai 1945 entstand an gleicher Stelle das NKWD-Speziallager Nr. 4, in dem bis zur Jahresmitte über 6000 Internierte festgehalten wurden. Die meisten von ihnen waren unmittelbar nach Kriegsende in und um Berlin verhaftet worden. Bis zur Schließung Anfang Januar 1946 durchliefen etwa 13.000 Personen das Lager, von denen ca. 2250 starben. Die verbliebenen Internierten wurden in das Speziallager Nr. 2 nach Buchenwald verlegt. Die Monographie wird durch Häftlingsbiografien, einen rekonstruierten Lagerplan, Fotografien und Dokumente ergänzt, um ein umfassendes Bild der Geschehnisse zu vermitteln. Links: Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora.

      Das sowjetische Speziallager Nr. 4 Landsberg, Warthe
    • Stimmen aus Buchenwald

      Ein Lesebuch

      • 336 stránek
      • 12 hodin čtení

      Ein Lesebuch mit 60 Texten ehemaliger Buchenwaldhäftlinge, u. a. von Eugen Kogon, Bruno Bettelheim, Jorge Semprún und Elie Wiesel. Das »Buchenwald-Lesebuch« enthält eine weitgehend umfassende, durch alle Nationalitäten und Häftlingskategorien reichende Auswahl von Erinnerungstexten ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald . Neben Texten bekannter Autoren wie Eugen Kogon, Ernst Wiechert, Bruno Heilig, Bruno Bettelheim, Robert Antelme, Jorge Semprún, H. G. Adler, Elie Wiesel, Imre Kertész, Ivan Ivanji und Fred Wander finden sich zahlreiche Arbeiten längst vergessener Autoren sowie eine Reihe erstmals in deutscher Sprache erscheinender Gedichte ehemaliger französischer und polnischer Häftlinge. Wulf Kirsten und Holm Kirsten haben 61 Texte und Textausschnitte ausgewählt und zusammengestellt. Die Auswahl ist chronologisch (dabei unabhängig vom Entstehungsdatum der Texte) angeordnet, d. h. vom Aufbau des Lagers bis zu seiner Befreiung. Die Texte werden durch kurze Autorenbiographien ergänzt. veröffentlicht i. A. der Stiftung Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

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