Knihobot

Rettl Motschenbacher

    Potzgä, Pöppl und Potschamber
    Häcker, Heilige und Hollämöffl
    Saamäla, Spreissäla und Sprüchbeutl
    Mei Kochbuch
    Zwoggäla, Grischperla und Blunzn
    Christkindla, fliech übä mei Haus
    • Christkindla, fliech übä mei Haus

      • 112 stránek
      • 4 hodiny čtení

      Aus dem Vorwort: „Die froh machende Botschaft vom Kind in der Krippe – nach dem Evangelisten Lukas – ist bis heute die gleiche geblieben und wird Jahr für Jahr verkündet. Und doch reagiert jede Zeit und die Menschen in ihr verschieden auf sie. Das prägt sich auch in den Geschichten dieses Buches aus. Sie beschreiben keine großartigen Ereignisse, sondern das tägliche Leben, so, wie es sich in Bamberg vom Advent bis Dreikönig abgespielt hat, oft unfreiwillig komisch, aber auch nachdenklich oder gar ein wenig traurig. Die Erzählungen decken insgesamt einen Zeitraum von etwa 100 Jahren ab und sie haben alle einen wahren Kern. Die älteste, die dem Bändchen auch seinen Namen gab, „Christkindla, fliech übä mei Haus“, müsste sich nach der Erzählung meiner Mutter etwa 1905 zugetragen haben. Von der Zeit an, als Bayern noch ein Königreich war, über Arbeitslosigkeit und Inflation, Weltkriege und Bombardierung, bis zum wirtschaftlichen Aufschwung nach der Währungsreform und schließlich der Öffnung auf Europa hin erscheint „es Christkindla“ immer unterschiedlich, eben der Zeit entsprechend.“

      Christkindla, fliech übä mei Haus
    • Zwoggäla, Grischperla und Blunzn

      • 127 stránek
      • 5 hodin čtení

      35 weitere Geschichten der Erfolgsautorin Rettl Motschenbacher über Leben und Sterben der Häckerfamilien am Bamberger Kaulberg.

      Zwoggäla, Grischperla und Blunzn
    • Potzgä, Pöppl und Potschamber

      • 120 stránek
      • 5 hodin čtení

      Diesmal steht der Kaulberg nicht mehr programmatisch auf der Unterzeile. Zwar sind immer noch auch originäre und originelle Häcker-Geschichten dabei, aber die Erzählkunst der Rettl Motschenbacher hat sich längst - wie Willy Heckel es trefflich in seinem Nachwort beschreibt - weit über das Ursprungsgebiet hinausgewagt bzw. hinauswagen müssen. Denn aus vielen anderen Stadtteilen und sogar Landgemeinden sind der Kaulbergerin Geschichten zugetragen worden, die sie auf ihre ganz eigene Art nicht nur festzuhalten, sondern auch zu verlebendigen weiß. Kennzeichnend für das Buch sind - zumindest auf dem Cover - nach den sehr männlichen Hollämöffl(n?) und den unübersehbar weiblichen Blunzn diesmal Kinder gleich welchen Geschlechts. Allen, den hier beschriebenen Erwachsenen wie den hoffnungsvollen Sprösslingen, ist etwas gemein: eine gewisse Schwäche für derbe Direktheit, für starke Worte und Wörter, kurz: der Potschamber (samt Inhalt) hat es nicht umsonst weit gebracht: bis in den Titel immerhin! Und weil es Leute gibt, die in Unkenntnis der sprachwissenschaftlichen Zusammenhänge bei diesem Wort die Nase rümpfen, sei schnell noch angemerkt, dass sich dieser Mundartbegriff hochfein und zierlich vom französischen „pot de chambre“ ableitet. Dabei kann doch gar nichts anrüchig sein - oder?

      Potzgä, Pöppl und Potschamber