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MERKUR 11/2026, Jg.80

Nr. 930, Heft 11, November 2026

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Mona Leinung fragt in ihrem Essay Wir wollen einfach liebficken nach Voraussetzungen, Bedingungen und philosophischen Gewährsleuten in Fragen der Zustimmung und sexuellen Autonomie. Die aktuellen Bemühungen um militärische, aber auch ideologische Aufrüstung beobachtet Jonas Rosenbrück, auf Youtube und anderswo. Hierzulande ist der Literaturwissenschaftler William Empson weit weniger bekannt als im englischsprachigen Raum. Helmut Müller-Sievers erklärt, warum das bedauerlich ist – nicht zuletzt in der Lektüre eines Buchs von Empson über die Gesichter des Buddha. Eine neue Architekturkolumne: Matthias Nöll schreibt in der ersten Folge über politische und andere Fassaden. Martin Höpner nähert sich Philip Manows viel diskutiertem Buch über vermeintlich neue “Spaltungslinien” mit Sympathie und Kritik. Angesichts des ungeheuren Erfolgs von Christopher Nolans Odyssee-Verfilmung denkt der Altphilologe Jonas Grethlein über die Renaissance des Mythos nach. Auch der Essay von Benjamin Moldenhauer und Anselm Neft dreht sich ums Kino - und zwar um neuere Horrorfilme und das, was sich über Männerbilder daraus lernen lässt. Um die neue digitale Öffentlichkeit aus rechtlicher Sicht geht es in Leo Roß’ Essay Die Weitung des Flaschenhalses. Trung Hoàng Lê schreibt über den “olfaktorischen Unterschied”, wenn es um Fremdenfeindlichkeit geht. Ilya Kharkows erzählt von Plattenbauten, Särgen und dem Krieg in der Ukraine.

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MERKUR 11/2026, Jg.80, Ekkehard Knörer

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2026
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Titul
MERKUR 11/2026, Jg.80
Podtitul
Nr. 930, Heft 11, November 2026
Jazyk
německy
Vydavatel
Klett-Cotta
Rok vydání
2026
Vazba
měkká
Počet stran
102
ISBN13
9783608977288
Série
Anotace
Mona Leinung fragt in ihrem Essay Wir wollen einfach liebficken nach Voraussetzungen, Bedingungen und philosophischen Gewährsleuten in Fragen der Zustimmung und sexuellen Autonomie. Die aktuellen Bemühungen um militärische, aber auch ideologische Aufrüstung beobachtet Jonas Rosenbrück, auf Youtube und anderswo. Hierzulande ist der Literaturwissenschaftler William Empson weit weniger bekannt als im englischsprachigen Raum. Helmut Müller-Sievers erklärt, warum das bedauerlich ist – nicht zuletzt in der Lektüre eines Buchs von Empson über die Gesichter des Buddha. Eine neue Architekturkolumne: Matthias Nöll schreibt in der ersten Folge über politische und andere Fassaden. Martin Höpner nähert sich Philip Manows viel diskutiertem Buch über vermeintlich neue “Spaltungslinien” mit Sympathie und Kritik. Angesichts des ungeheuren Erfolgs von Christopher Nolans Odyssee-Verfilmung denkt der Altphilologe Jonas Grethlein über die Renaissance des Mythos nach. Auch der Essay von Benjamin Moldenhauer und Anselm Neft dreht sich ums Kino - und zwar um neuere Horrorfilme und das, was sich über Männerbilder daraus lernen lässt. Um die neue digitale Öffentlichkeit aus rechtlicher Sicht geht es in Leo Roß’ Essay Die Weitung des Flaschenhalses. Trung Hoàng Lê schreibt über den “olfaktorischen Unterschied”, wenn es um Fremdenfeindlichkeit geht. Ilya Kharkows erzählt von Plattenbauten, Särgen und dem Krieg in der Ukraine.