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Der Saisonkoch

Die Abenteuer eines Saisonarbeiters in der Alpenregion

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Nach dem Zerfall des RGW, volkstümlich als Ostblock bezeichnet, wurden Millionen von Arbeitern über Nacht, arbeitslos. Die, unter sozialistischen Verhältnissen aufgewachsenen Bürger, wurden dadurch, von Heut' auf Morgen, unvorbereitet unter neuen Gesetzen, zu erpressbaren Tagelöhnern und Sklaven. Sie verrichten seit dem, Arbeiten als Erntehelfer, Tagelöhner, Fernfahrer und Saisonarbeiter fernab ihrer Nachbarn und Familien. Sie werden von einer unbeschreiblichen Bürokratie, von einer, sie betrügenden, kapitalistischen Gesellschaft, rechtlos behandelt und maßlos ausgebeutet. Ihre gesamten beruflichen als auch intellektuellen Bildungsabschlüsse und Urkunden werden nicht anerkannt und sind wertlos geworden. In keinem ihrer Gastarbeitsländer werden sie jemals ein gesellschaftliches Mitglied. Sie werden in ihrem neuen Umfeld als auch zu Hause, sozial ausgegrenzt oder sogar bewusst schikaniert. Die Fahrten von zu Hause bis zu ihren Arbeitsplätzen und zurück, sind bedroht von enormen Kosten als auch Gefahren für Gesundheit und Leben. Niemand bezahlt die Kosten für Arbeitswege, Schäden, den Verschleiß oder die Kommunikation mit den Familienangehörigen und Freunden. Das Schlimmste ist, dass sie mit ihren Kollegen unter Konkurrenz gesetzt werden, womit ihre Arbeits- und Sozialrechte noch zusätzlich bedroht oder ausgehebelt werden.

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Der Saisonkoch, Kh Beyer

Jazyk
Rok vydání
2020
Vazba
(měkká)
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Titul
Der Saisonkoch
Podtitul
Die Abenteuer eines Saisonarbeiters in der Alpenregion
Jazyk
německy
Autoři
Kh Beyer
Rok vydání
2020
Vazba
měkká
Počet stran
422
ISBN13
9798576372768
Série
Štítky
Anotace
Nach dem Zerfall des RGW, volkstümlich als Ostblock bezeichnet, wurden Millionen von Arbeitern über Nacht, arbeitslos. Die, unter sozialistischen Verhältnissen aufgewachsenen Bürger, wurden dadurch, von Heut' auf Morgen, unvorbereitet unter neuen Gesetzen, zu erpressbaren Tagelöhnern und Sklaven. Sie verrichten seit dem, Arbeiten als Erntehelfer, Tagelöhner, Fernfahrer und Saisonarbeiter fernab ihrer Nachbarn und Familien. Sie werden von einer unbeschreiblichen Bürokratie, von einer, sie betrügenden, kapitalistischen Gesellschaft, rechtlos behandelt und maßlos ausgebeutet. Ihre gesamten beruflichen als auch intellektuellen Bildungsabschlüsse und Urkunden werden nicht anerkannt und sind wertlos geworden. In keinem ihrer Gastarbeitsländer werden sie jemals ein gesellschaftliches Mitglied. Sie werden in ihrem neuen Umfeld als auch zu Hause, sozial ausgegrenzt oder sogar bewusst schikaniert. Die Fahrten von zu Hause bis zu ihren Arbeitsplätzen und zurück, sind bedroht von enormen Kosten als auch Gefahren für Gesundheit und Leben. Niemand bezahlt die Kosten für Arbeitswege, Schäden, den Verschleiß oder die Kommunikation mit den Familienangehörigen und Freunden. Das Schlimmste ist, dass sie mit ihren Kollegen unter Konkurrenz gesetzt werden, womit ihre Arbeits- und Sozialrechte noch zusätzlich bedroht oder ausgehebelt werden.