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Weimar-Vergleiche sind angesichts des Aufstiegs der Rechten en vogue – die Weimarer Verfassung wird oft als Problem betrachtet. Der Verfassungsrechtler Horst Dreier erläutert, warum sie besser war als ihr Ruf. Aleida Assmann widerspricht der These von Ivan Krastev und Stephen Holmes, dass der Imperativ zur Nachahmung des Westens zur Abwendung von der liberalen Demokratie führt. Caspar Nickel argumentiert, dass sich nicht nur die Ränder, sondern auch die vermeintlich liberale Mitte in ihr eigenes Milieu zurückgezogen hat. Der Philosoph Andreas Dorschel reflektiert über das Wesen der Unterbrechung. Holger Schulzes Klangkolumne behandelt Klangspielereien mit modernen digitalen Technologien. Philipp Oswalt räumt mit Bauhaus-Mythen auf, während Joseph Ben Prestel die problematische Geschichte der Palästina-Solidarität anhand neuerer Veröffentlichungen beleuchtet. Richard Schuberth entdeckt zwei Romane aus dem 19. Jahrhundert in Griechenland und zieht Bezüge zur Gegenwart. Roman Trips-Hebert untersucht die wenig bekannte Geschichte des NS-Reichssippenamts. Birgit Aschmann hinterfragt die Brauchbarkeit von "Stimmungen" als wissenschaftliche Kategorie. Dieter Reinisch berichtet über den schwelenden Nordirland-Konflikt, und Robin Detje thematisiert in seiner Schlusskolumne Wohnungsfragen.

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Merkur Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-04, Aleida Assmann, Andreas Dorschel, Philipp Oswalt, Horst Dreier, Birgit Aschmann, Holger Schulze, Robin Detje, Christian Demand, Richard Schuberth, Dieter Reinisch, Carsten Nickel, Roman Trips-Hebert, Joseph Ben Prestel

Jazyk
Rok vydání
2019
Vazba
(měkká)
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Titul
Merkur Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-04
Jazyk
německy
Rok vydání
2019
Vazba
měkká
Počet stran
104
ISBN10
3608974784
ISBN13
9783608974782
Série
Anotace
Weimar-Vergleiche sind angesichts des Aufstiegs der Rechten en vogue – die Weimarer Verfassung wird oft als Problem betrachtet. Der Verfassungsrechtler Horst Dreier erläutert, warum sie besser war als ihr Ruf. Aleida Assmann widerspricht der These von Ivan Krastev und Stephen Holmes, dass der Imperativ zur Nachahmung des Westens zur Abwendung von der liberalen Demokratie führt. Caspar Nickel argumentiert, dass sich nicht nur die Ränder, sondern auch die vermeintlich liberale Mitte in ihr eigenes Milieu zurückgezogen hat. Der Philosoph Andreas Dorschel reflektiert über das Wesen der Unterbrechung. Holger Schulzes Klangkolumne behandelt Klangspielereien mit modernen digitalen Technologien. Philipp Oswalt räumt mit Bauhaus-Mythen auf, während Joseph Ben Prestel die problematische Geschichte der Palästina-Solidarität anhand neuerer Veröffentlichungen beleuchtet. Richard Schuberth entdeckt zwei Romane aus dem 19. Jahrhundert in Griechenland und zieht Bezüge zur Gegenwart. Roman Trips-Hebert untersucht die wenig bekannte Geschichte des NS-Reichssippenamts. Birgit Aschmann hinterfragt die Brauchbarkeit von "Stimmungen" als wissenschaftliche Kategorie. Dieter Reinisch berichtet über den schwelenden Nordirland-Konflikt, und Robin Detje thematisiert in seiner Schlusskolumne Wohnungsfragen.