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Aleida Assmann

    22. březen 1947

    Aleida Assmann je německá profesorka anglistiky, egyptologie, literárních a kulturních studií. Zkoumá paměťové studie, kulturní paměť a psaní historie. Její práce se zaměřuje na to, jak společnosti pamatují a zapomínají, a na to, jak se kulturní a komunikační paměť formuje prostřednictvím narativů a rituálů. Assmann zkoumá vztah mezi minulostí a přítomností a roli, kterou hraje paměť při utváření naší identity a porozumění světu.

    Aleida Assmann
    Mnemosyne
    Zeit und Tradition
    Firma Topf & Söhne - Hersteller der Öfen für Auschwitz
    Introduction to cultural studies
    Shadows of Trauma
    Prostory vzpomínání: Podoby a proměny kulturní paměti
    • Nejen jednotlivci, ale i celé kultury si uchovávají vzpomínky. Zakládají tak svou identitu a legitimitu, potvrzují své cíle. Aleida Assmannová si klade otázku po nejrůznějších úkolech kulturního vzpomínání a jeho prostředcích (jako jsou spisy, obrazy, památky) v jejich historických a technických proměnách, stejně jako po způsobech nakládání se stále narůstajícím poznáním, při němž získává na významu nejen politika a věda, ale také umění.

      Prostory vzpomínání: Podoby a proměny kulturní paměti
      4,4
    • Shadows of Trauma

      • 312 stránek
      • 11 hodin čtení

      The book traces the process of creating of a new German memory of the Holocaust after the fall of the Wall. Combining theoretical analysis with historical case studies, the book revisits crucial debates and controversial issues out of which Germany's new `memory culture' emerged as a collective project and work in progress.

      Shadows of Trauma
      4,4
    • Introduction to cultural studies

      • 248 stránek
      • 9 hodin čtení

      Divided into seven themed chapters: signs, media, body, time, space, memory and identity, this book aims to provide a fresh approach to complex theoretical and historical questions. Sparking reader’s interest in literature from different genres and periods, this volume is not only an introduction, but also an important study tool encouraging the reader’s own endeavours concerning the relationship between reading and major key questions of culture. “This book by Aleida Assmann consistently surpasses a narrow definition of ‘English Studies’ and opens up new, fresh perspectives that enable fascinating views on current questions. The theme-centred, coherent and well written Introduction to Cultural Studies can be considered outstanding in every respect: it will take a permanent place among the introductions to English Literature and Cultural Studies.“ (Till Kinzel)

      Introduction to cultural studies
      3,1
    • Firma Topf & Söhne - Hersteller der Öfen für Auschwitz

      Ein Fabrikgelände als Erinnerungsort?

      • 307 stránek
      • 11 hodin čtení

      In Erfurt wurden Krematoriumsanlagen für Auschwitz und andere Vernichtungslager gebaut. Die Firma Topf & Söhne produzierte Ofenmodule und installierte sie vor Ort. Die Beiträge des Bandes erzählen die Geschichte des Betriebes und fragen nach den Möglichkeiten des Gedenkens an Orten, die - wie das heute brachliegende Gelände der Firma Topf & Söhne - mit dem Holocaust verknüpft sind.

      Firma Topf & Söhne - Hersteller der Öfen für Auschwitz
      4,0
    • Menschenrechte und Menschenpflichten

      Schlüsselbegriffe für eine humane Gesellschaft

      • 108 stránek
      • 4 hodiny čtení

      In der aktuellen Flüchtlingsdebatte stellt sich immer dringlicher die Frage nach einem neuen Gesellschaftsvertrag. Dabei sind insbesondere drei Aspekte zu berücksichtigen: erstens die politische Durchsetzung von Menschenrechten als eine moderne Errungenschaft der Geschichte; zweitens die soziale Unterfütterung dieses rechtlichen Schutzes durch uralte kulturelle Werte wie Empathie und Solidarität, und drittens ein Kanon von Regeln des fairen und respektvollen Zusammenlebens unter Einheimischen und Zugewanderten. Für diesen Kanon, der jenseits kultureller Differenzen als gemeinsame Verpflichtung anerkannt wird, schlägt Friedenspreisträgerin Aleida Assmann den Begriff der »Menschenpflichten« vor, deren fünftausendjährige Geschichte sie rekonstruiert und für die Gegenwart aktualisiert.

      Menschenrechte und Menschenpflichten
      4,0
    • Im Ausland wird die deutsche Erinnerungskultur als Vorbild angesehen, während sie im eigenen Land zunehmend auf Kritik und Unbehagen stößt. Mit dem Abgang der Zeitzeugen und dem schwindenden Einfluss der 68er-Generation sieht sich Deutschland, das sich als Einwanderungsgesellschaft versteht, neuen Herausforderungen in der Erinnerung an den Holocaust gegenüber. Aleida Assmann nutzt diese kritischen Stimmen, um die Zukunft der Erinnerungskultur zu überdenken. In den letzten drei Jahrzehnten wurde diese Kultur mit großem Engagement und finanziellen Mitteln aufgebaut, sichtbar durch zahlreiche Institutionen, Gedenkstätten und Programme, die im Alltag verankert sind, etwa durch Stolpersteine und bedeutende Monumente. Doch nach dieser intensiven Aufbauphase steht die deutsche Erinnerungskultur nun auf dem Prüfstand. Assmann greift aktuelle Themen und Bedenken auf und fragt nach der zukünftigen Rolle dieser Erinnerung in der Gesellschaft. Soll sie fortgeführt werden, und wenn ja, in welcher Form? Welche Wege sind zu beschreiten, und wer ist dafür verantwortlich? Zudem betrachtet sie den Umgang anderer Länder mit ihrer Vergangenheit, um die deutsche Debatte aus ihrer Selbstbezogenheit zu befreien.

      Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur
      4,0
    • Mit Sicherheit kann man die Vergangenheit nicht ändern, aber man kann sie unter veränderten historischen Umständen neu deuten. Darin sieht Aleida Assmann, Friedenspreisträgerin, eine Chance für Gesellschaften, in denen dieselbe Geschichte von unterschiedlichen Gruppen in gegensätzlichen Narrativen erzählt wird. Das führt zu Spaltungen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt untergraben. Denn solange unterschiedliche Narrative einander unversöhnlich gegenüberstehen, ist nicht nur die Möglichkeit sozialer Anerkennung und politischer Gleichberechtigung blockiert, sondern auch die Perspektive auf eine gemeinsame Zukunft versperrt.

      Gespaltene Gesellschaften und gegensätzliche Narrative
      4,0
    • Wir haben das 20.Jahrhundert verlassen, aber es hat uns nicht verlassen. Während es immer weniger Zeitzeugen und Überlebende des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust gibt, sind wir mehr als sechzig Jahre nach den traumatischen Ereignissen weiterhin intensiv damit beschäftigt, dieser Vergangenheit eine Erinnerungsgestalt zu geben. Aleida Assmann untersucht in diesem klar und anschaulich geschriebenen Buch, das sich beherzt über Fächergrenzen hinwegsetzt, unterschiedliche Wege, die von individuellen zu kollektiven Konstruktionen der Vergangenheit führen, und geht den Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken nach. Ein unentbehrlicher Wegweiser für alle, die nach der Gegenwart und der Zukunft der Erinnerung fragen.

      Der lange Schatten der Vergangenheit
      4,2
    • Kanon und Zensur

      Beiträge zur Archäologie der literarischen Kommunikation II

      • 347 stránek
      • 13 hodin čtení
      Kanon und Zensur
      3,0
    • Vergessen als Filter, als Waffe und als Voraussetzung für die Schaffung des Neuen. Angesichts der gegenwärtigen Dominanz der Auseinandersetzung mit Erinnerung haben wir das Vergessen anscheinend vergessen. Tatsächlich ist aber nicht das Erinnern, sondern das Vergessen der Grundmodus menschlichen und gesellschaftlichen Lebens. Für das Erinnern bedarf es einer aktiven Anstrengung, Vergessen hingegen geschieht lautlos und scheinbar unspektakulär. Dass Vergessen aber auch ein aktiver Prozess sein kann, zeigt Aleida Assmann in ihrer zweigeteilten Untersuchung. Im ersten Teil beschreibt sie neben sieben konkreten Techniken für das Vergessen dessen verschiedene Ausprägungen: vom selektiven Vergessen zur Fokussierung auf bestimmte Erinnerungen, über defensives Vergessen etwa als Selbstschutz der Täter, bis hin zum konstruktiven Vergessen als umfassendem Neubeginn. Im zweiten Teil liefert Assmann sieben Beispiele zu den zuvor beschriebenen Formen des Vergessens. Dabei geht sie unter anderem auf die Unsichtbarkeit von Denkmälern (deren eigentliche Aufgabe das Erinnern sein sollte), das Vergessen von Menschenrechtsverbrechen »im Schatten des Holocaust« (wie dem Genozid an den Herero) oder die (Un-)Möglichkeit des Vergessens im Internet ein.

      Formen des Vergessens
      3,5
    • Gemeinsinn. Der sechste, soziale Sinn

      • 262 stránek
      • 10 hodin čtení

      In ihrem Buch plädieren Aleida und Jan Assmann für mehr Gemeinsinn als sozialen Sinn, der Mitgefühl, Solidarität und Respekt fördert. Sie zeigen, dass universale Werte und der Respekt vor kulturellen Identitäten notwendig sind und dass zivilgesellschaftliches Engagement bestehende Strukturen verändern kann. Anhand ermutigender Beispiele erläutern sie die Bedeutung von Gemeinsinn für eine resiliente Demokratie.

      Gemeinsinn. Der sechste, soziale Sinn
      1,0
    • Der europäische Traum

      vier Lehren aus der Geschichte

      • 208 stránek
      • 8 hodin čtení

      Das Symbol der EU ist der Sternenkreis. Lange Zeit haben wir dieses Motiv im Rahmen der offiziellen Rhetorik der EU als Symbol für die ‚Einheit in der Vielfalt’ gesehen. Heute müssen wir uns jedoch mit größerem Ernst fragen: Was hält die Sterne noch zusammen und davon ab, auseinanderzufallen? Besitzt Europa ein Leitbild? In Analogie zum ‚amerikanischen Traum’ entfaltet Aleida Assmann in diesem Buch den ‚europäischen Traum’ und meint damit vier Lehren, die die Europäer aus der Geschichte gezogen haben. Sie machen das offene Projekt Europa aus. Ob es eine Zukunft hat oder nicht, hängt deshalb nicht zuletzt davon ab, ob diese Lehren weiterhin als eine gemeinsame Grundorientierung anerkannt und umgesetzt werden.

      Der europäische Traum
      3,4
    • Geschichtskulturelle Transformationen

      Kontroversen, Akteure, Zeitpraktiken

      • 504 stránek
      • 18 hodin čtení

      Geschichtskultur im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Historisches ist in der Öffentlichkeit omnipräsent und zugleich oft heftig umstritten. Geschichtskultur ist daher keine monolithische Einheit, sondern Ausdruck heterogener Orientierungs- und Identitätsbedürfnisse. Fortwährend konfrontieren uns verschiedene geschichtskulturelle Akteur:innen mit Historischem, stellen konkurrierende historische Deutungen zur Diskussion und tragen so dazu bei, dass Geschichtsvorstellungen sich immer wieder verändern. Diese Transformationsprozesse betreffen nicht nur bestimmte Themen, Konzepte und Kategorien, sondern auch das Selbstverständnis der Historiographie als akademischer Disziplin im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.Der vorliegende Band thematisiert Bereiche der Geschichtskultur, die in jüngerer Zeit besonders starke Transformationen erfahren haben. Dabei werden sowohl Kontroversen in den Blick genommen, die sich daran entzündet haben, als auch die Akteur:innen und (Zeit-)Praktiken, die Teil dieser Veränderungen sind.

      Geschichtskulturelle Transformationen
    • KRIEG und FRIEDEN

      1945 und die Folgen in Brandenburg

      • 184 stránek
      • 7 hodin čtení

      Die Begleitpublikation zum Themenjahr »KRIEG und FRIEDEN. 1945 und die Folgen in Brandenburg« setzt sich mit den Lebensschicksalen, den Hinterlassenschaften des Krieges und dem, durch die politische Neuordnung bedingten, gesellschaftlichen und erinnerungskulturellen Wandel in Brandenburg auseinander. Historisch-kritische, philosophische, persönliche und literarische Beiträge sollen zu einem Diskurs über Krieg und Frieden heute anregen. In seinen Fotostrecken begibt sich Frank Gaudlitz auf eine Spurensuche nach Orten und Menschen im Krieg und im Frieden. U.a. mit Beiträgen von Aleida Assmann, Norbert Frei, Thomas Kersting, Knut Elstermann und Manja Präkels.

      KRIEG und FRIEDEN
    • Die Wiedererfindung der Nation

      Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen

      Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Die Friedenspreisträgerin Aleida Assmann ruft dazu auf, die Nation neu zu denken und sie gegen ihre Verächter zu verteidigen. Die Tabuisierung der Nation hat in Deutschland zu einem Mangel an Aufklärung und Diskussion über Sinn und Rolle der Nation geführt. Aleida Assmanns neues Buch möchte zu einer solchen Debatte anregen: Es plädiert für die Wiedererfindung einer Form von Nation, die sich als demokratisch, zivil und divers versteht und sich solidarisch auf die gewaltigen Zukunftsaufgaben einstellen kann. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist nicht nur in Deutschland ein Problem. Um die aktuelle Krise der Nation auch in anderen Ländern besser zu verstehen, ist es unabdingbar, die Narrative zu untersuchen, mit denen gesellschaftliche Gruppen ihre Vergangenheit, Zukunft und Identität bestimmen. Sie erweisen sich als ein Schlüssel für die Frage, was Nationen spaltet – und was sie wieder zusammenbringen kann.

      Die Wiedererfindung der Nation
    • »Zeit« ist nicht nur für viele Menschen im Kontext eines möglichst effektiven »Zeitmanagements« ein großes Thema, sondern das Phänomen lädt auch zu philosophischen Reflexionen ein. Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und der Pädagoge Andreas Dörpinghaus, die sich beide in ihrem Werk schon intensiv mit dem Thema Zeit befasst haben, haben ein Lesebuch zum Thema »ausgesetzte Zeiten« konzipiert: im doppelten Sinne von Zeiten, in denen die Zeitzählung aussetzt bzw. Zeiten, die es heute (fast) nicht mehr gibt. In 13 prägnanten Essays reflektiert ein hochkarätiges Autorenteam über Zeitstrukturen jenseits linearer, quantitativer Denkfiguren: Muße, den rechten Augenblick, Langeweile, das Zögern, Ruhe und Unruhe ... Die Kulturgeschichte der Zeit ist reicher an Gestalten, als es den ersten Anschein hat. Jeder Beitrag in diesem bunten Kaleidoskop der Zeiterfahrungen kann auch für sich gelesen werden.

      Ausgesetzte Zeiten
    • „Man werde ‚sich wundern, was alles gehen wird‘“, sagte Norbert Hofer im Herbst 2016 und fasste sein Amtsverständnis zusammen. Obwohl er nicht zum Bundespräsidenten gewählt wurde, bewahrheitete sich seine Einschätzung. Nach der Nationalratswahl 2017 hat Österreich eine klare Parlamentsmehrheit, die von rechts der Mitte bis ins rechtsextreme Lager reicht. Die Politik der Koalitionsparteien schürt rassistische und chauvinistische Ressentiments und richtet sich gegen sozialstaatliche Institutionen. Sie verstärkt anti-europäische Reflexe und schürt nationale Spannungen in Südtirol und auf dem Balkan. Kritische Medien und der öffentlich-rechtliche Rundfunk werden von Anfang an angegriffen, unter dem Vorwand, „unser Land“ vor äußeren und inneren Feinden zu schützen. Doch dieses Land gehört nicht nur den Illiberalen und Rechtspopulisten. Es ist auch „unser Land“, die Heimat derjenigen, die das Abdriften des Diskurses in die extreme Rechte nicht hinnehmen wollen. Heimat ist kein exklusives Konzept nationalistischer Propaganda. Sie kann auch ein freies Land innerhalb eines vereinten Europas sein, das den Werten der Gleichheit, des Pluralismus und der Solidarität verpflichtet ist. Die Menschen haben das Recht, dass die grundlegenden Prinzipien, die über Generationen hinweg errichtet wurden, unser Gemeinwesen tragen. Es ist unsere Aufgabe, für eine Heimat einzutreten, die mehr ist als nationalistischer Rhetorik: ein offenes und freies Ös

      Unser Land : wie wir Heimat herstellen
    • Im Dickicht der Zeichen

      50 Jahre stw – Limitierte Jubiläumsausgabe

      Aleida Assmann ist eine der renommiertesten deutschen Kulturwissenschaftlerinnen, die vor allem durch ihre Arbeiten zum kulturellen Gedächtnis internationale Bekanntheit erlangt hat. Im Dickicht der Zeichen versammelt nun ihre wichtigsten Aufsätze zu Fragen der Hermeneutik, der Semiotik und des Lesens, von denen einige, wie etwa ihre Untersuchung zum Verhältnis von Hodegetik, Hermeneutik und Dekonstruktion, bereits einen Klassikerstatus erreicht haben. Der Band bietet auf diesem Weg auch eine konzentrierte Einführung in alle Aspekte von Assmanns Forschung und Werk.

      Im Dickicht der Zeichen
    • Archäologie der literarischen Kommunikation - 3: Weisheit

      Beiträge zur

      • 571 stránek
      • 20 hodin čtení

      Originally presented as papers at three meetings organized by the Arbeitskreis Archèaologie der Literarischen Kommunikation and held in Bad Homburg, May and Sept. 1987 and Feb. 1988.

      Archäologie der literarischen Kommunikation - 3: Weisheit
    • Anders als die klassische Anthropologie geht es der noch jungen Disziplin der Kulturanthropologie nicht um den Menschen im allgemeinen und sein unabhängig von historischen und kulturellen Prägungen konstituiertes ›Wesen‹, sondern um die unterschiedlichen Menschen bilder , die sich im Verlauf der Diskursgeschichte herausgebildet haben. Im Vordergrund stehen dabei die materiellen, ideellen und medialen Grundlagen ihrer Entstehung, ihre Wirkung und ihre mitunter gewaltsame Durchsetzung. Darüber hinaus interessiert sich diese literarisch informierte und kulturwissenschaftlich interessierte Anthropologie auch für die Körpergeschichte , d. h. für die physischen und psychischen Voraussetzungen des Menschen, die den verschiedenen kulturellen Forderungen und Formungen immer wieder Grenzen setzen. Aus dieser doppelten Perspektive widmen sich die Aufsätze dieses interdisziplinär angelegten Bandes dem Zusammenhang zwischen »Literatur« und »Anthropologie«. Als Leitmotiv fungiert dabei die Frage, wie sich das Studium der Literatur für die Grundfrage nach dem Menschen in seinen historischen und kulturellen Bedingungen fruchtbar machen läßt.

      Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft - 1724: Positionen der Kulturanthropologie
    • Erinnerungskulturen / Memory Cultures: Rendezvous mit dem Realen

      Die Spur des Traumas in den Künsten

      • 218 stránek
      • 8 hodin čtení

      Der Begriff des Traumas ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil unserer Alltagssprache geworden. Während Medizin, Psychologie und Hirnforschung die Schäden des Traumas immer exakter beschreiben, ist es die Aufgabe der Künste, die Erfahrungsperspektive des Traumas in die Gesellschaft hinein zu vermitteln. Nach den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts, Genoziden, Diktaturen, Bürgerkriegen und der Erfahrung eines globalen Terrorismus hat diese Aufgabe zunehmend an Aktualität gewonnen. Da das Trauma als undarstellbar gilt, sind damit gleichzeitig ganz neue Herausforderungen verbunden. Dieser Band verfolgt die Spur des Traumas vor allem in visuellen Medien und kulturellen Praktiken. Beiträge untersuchen exemplarisch Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die sich insbesondere mit Formen der Wiederholung auseinandersetzen: in medialen Kopien, »Reenactments« und der Wiederkehr durch »Heimsuchungen«.

      Erinnerungskulturen / Memory Cultures: Rendezvous mit dem Realen
    • Zeitenwende!

      • 144 stránek
      • 6 hodin čtení

      Ist der demokratische Rechtsstaat in Gefahr? Wie gehen wir mit der Klimakrise um? Und brauchen wir einen neuen Gesellschaftsvertrag? Wir leben in einer Zeit großer Veränderungen, die uns als Gesellschaft herausfordern. Expertinnen und Experten nehmen diese und weitere Fragen aus politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Perspektive unter die Lupe. Dieser Band präsentiert ihre Ergebnisse in der Münsteraner Diskussionsreihe DomGedanken 2024.

      Zeitenwende!
    • Texte zur Weltliteratur: Vergessene Texte

      • 354 stránek
      • 13 hodin čtení

      Von Terentianus Maurus (2. Jh. n. Chr.) stammt der Satz: „Auch Bücher haben ihre Schicksale“. Die Literaturgeschichte ist reich an Texten, die, einstmals hoch gelobt und viel gelesen, zu einem späteren Zeitpunkt in Vergessenheit gerieten. Die AuseinanderSetzung mit solchen vergessenen Texten macht deutlich, dass weder die von Zeitgenossen attestierte Qualität noch die materielle Verbreitung eines Werkes allein über dessen weiteres Schicksal entscheiden kann. Selbst die Kanonisierung - als Quasi-Heiligsprechung eines Werkes der Kunst - ist kein Garant für ewige Haltbarkeit. Das Medium des Überlebens eines Textes ist der Kommentar: Nur ein Text, der immer wieder gelesen und beschrieben wird, bleibt über die Zeit hinweg in Erinnerung. Der vorliegende Band Setzt sich in einzelnen Beiträgen mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Vergessens von Texten auseinander. Texte werden demnach vergessen, weil sie materiell verschollen sind, an Aufmerksamkeit verlieren, vernachlässigt oder nicht beachtet werden, weil sie weniger rezipiert werden als ihre Autoren Wertschätzung erfahren, weil sie marginalisiert oder infolge soziokulturellen Wandels anders wahrgenommen werden und deshalb an der literarischen Börse abstürzen oder ganz verworfen werden.

      Texte zur Weltliteratur: Vergessene Texte
    • Grundlagen der Anglistik und Amerikanistik - 27: Einführung in die Kulturwissenschaft

      Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen - 4., durchgesehene Auflage

      • 264 stránek
      • 10 hodin čtení

      Das Buch gliedert sich in die Kapitel , Zeichen‘, , Medien‘, , Körper‘, , Zeit‘, , Raum‘, , Gedächtnis‘, , Identität‘. Es möchte möglichst voraussetzungslose Einstiege in komplexere theoretische und historische Zusammenhänge eröffnen und dabei auch das Interesse an Literatur verschiedener Gattungen und Epochen wecken. Der Band versteht sich nicht nur als Einführung, sondern auch als ein studienbegleitendes Hilfsmittel für eigenständige Erkundungen des Zusammenhangs von Textlektüre und wichtigen aktuellen Grundfragen der Kultur. „Aleida Assmanns Buch überschreitet immer wieder die Grenzen eines engeren Verständnisses der Anglistik und öffnet damit Perspektiven, die frischen Wind bringen und faszinierende Blicke auf aktuelle Fragen ermöglichen. Assmanns themenzentrierte und in vorbildlich klarer Sprache verfasste Einführung kann als rundum gelungen angesehen werden; sie wird unter den Einführungen in die anglistisch-amerikanistische Literatur- und Kulturwissenschaft gewiss ihren festen Platz einnehmen.“ (Till Kinzel)

      Grundlagen der Anglistik und Amerikanistik - 27: Einführung in die Kulturwissenschaft