Knihobot

Birgit Aschmann

    Merkur Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-04
    Eine andere Geschichte Spaniens
    Zwischen Licht und Schatten
    Katholische Dunkelräume
    Beziehungskrisen
    Rom in Berlin
    • Rom in Berlin

      100 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Deutschland

      • 208 stránek
      • 8 hodin čtení

      Mit der Errichtung der Apostolischen Nuntiatur in Berlin im Jahre 1920 begann eine neue Epoche der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Deutschland. Der Band dokumentiert ein Symposium, das anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Apostolischen Nuntiatur in Berlin stattfand. Historische Beiträge beleuchten Vorgeschichte, Voraussetzungen und Kontexte der Nuntiaturgründung. Aus juristischer Sicht wird nach den staats- und völkerrechtlichen Implikationen gefragt. Schließlich werden die gegenwärtigen Herausforderungen und Perspektiven des Verhältnisses von Kirche und Staat reflektiert.

      Rom in Berlin
    • Beziehungskrisen

      Eine Emotionsgeschichte des katalanischen Separatismus

      Die Bedeutung von Emotionen in der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. Im Oktober 2017 eskalierte die spanische Verfassungskrise mit der katalanischen Unabhängigkeitserklärung. Die Spannungen zwischen den katalanischen Separatisten und dem spanischen Zentralstaat waren über Jahre angewachsen, und plötzlich schien sogar ein militärischer Zusammenstoß nicht mehr ausgeschlossen. Wie konnte es in einem demokratischen Vorzeigestaat in Westeuropa so weit kommen? Um die Konfliktdynamik zu verstehen, nimmt Birgit Aschmann die Entwicklungen seit dem 19. Jahrhundert in den Blick. Es gelingt der Autorin, die massive Emotionalisierung der Politik der vorangegangenen Dekaden sichtbar zu machen. So wird deutlich, welche Akteure und welche Ereignisse die Dynamik befeuert haben und warum sie seit 2010 zusehends eskalierte. Die katalanisch-spanischen Beziehungskrisen sind weit über die Iberische Halbinsel hinaus von Sie warnen vor den Gefahren, die auch in westeuropäischen Gesellschaften von einer massiven Polarisierung und Emotionalisierung ausgehen.

      Beziehungskrisen
    • Eine andere Geschichte Spaniens

      Schlüsselgestalten vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

      • 416 stránek
      • 15 hodin čtení

      Vom Erzbischof Isidor von Sevilla und seiner Rolle im spanischen Westgotenreich bis zur baskischen Kommunistin Dolores Ibárurri, Wortführerin der Republikaner im Bürgerkrieg gegen Franco - achtzehn Personen werden in diesem Buch vorgestellt. Die biographischen Skizzen bieten einen alternativen Einstieg in die Auseinandersetzung mit der spanischen Geschichte, deren zentrale Entwicklungen hier über die Beschäftigung mit prägenden Persönlichkeiten sichtbar gemacht werden. So wird als "Schlüsselgestalt" eine Person verstanden, in deren Leben die zeitgenössischen Charakteristika und Konfliktlinien besonders zum Ausdruck kommen oder deren Handeln einen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung des Landes nahm. Damit lässt sich zugleich ausloten, wie Spanien innerhalb der allgemeinen europäischen Geschichte verankert war und inwiefern es einen "Sonderweg" einschlug. Die Einheit Spaniens wurde zwar schon von Isidor beschworen, im Laufe der Geschichte wurde und wird aber immer wieder sehr um sie gerungen. Dabei wies eine von Christen, Juden und Muslimen geprägte Gesellschaft ebenso wie ein zeitweise riesiges Kolonialreich stets auch über die engeren Grenzen der Iberischen Halbinsel hinaus. Die hier vorgelegten faszinierenden Biogramme bieten dem entsprechend nicht nur einen, sondern gleich mehrere Schlüssel zu verschiedenen Facetten der iberischen Geschichte vom Mittelalter bis nah an die Gegenwart.

      Eine andere Geschichte Spaniens
    • Weimar-Vergleiche sind angesichts des Aufstiegs der Rechten en vogue – die Weimarer Verfassung wird oft als Problem betrachtet. Der Verfassungsrechtler Horst Dreier erläutert, warum sie besser war als ihr Ruf. Aleida Assmann widerspricht der These von Ivan Krastev und Stephen Holmes, dass der Imperativ zur Nachahmung des Westens zur Abwendung von der liberalen Demokratie führt. Caspar Nickel argumentiert, dass sich nicht nur die Ränder, sondern auch die vermeintlich liberale Mitte in ihr eigenes Milieu zurückgezogen hat. Der Philosoph Andreas Dorschel reflektiert über das Wesen der Unterbrechung. Holger Schulzes Klangkolumne behandelt Klangspielereien mit modernen digitalen Technologien. Philipp Oswalt räumt mit Bauhaus-Mythen auf, während Joseph Ben Prestel die problematische Geschichte der Palästina-Solidarität anhand neuerer Veröffentlichungen beleuchtet. Richard Schuberth entdeckt zwei Romane aus dem 19. Jahrhundert in Griechenland und zieht Bezüge zur Gegenwart. Roman Trips-Hebert untersucht die wenig bekannte Geschichte des NS-Reichssippenamts. Birgit Aschmann hinterfragt die Brauchbarkeit von "Stimmungen" als wissenschaftliche Kategorie. Dieter Reinisch berichtet über den schwelenden Nordirland-Konflikt, und Robin Detje thematisiert in seiner Schlusskolumne Wohnungsfragen.

      Merkur Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - 2019-04