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Michel Foucault

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Die Rezeption von Michel Foucaults Werk war oft zwischen zwei unbefriedigenden Alternativen geteilt. Auf der einen Seite bewundern einige die Detailgenauigkeit seiner Analysen, stellen jedoch die politischen und ethischen Verpflichtungen in Frage, die ihnen zugrunde liegen. Auf der anderen Seite leugnen andere die Notwendigkeit normativer Grundlagen, haben jedoch Schwierigkeiten, Foucaults Archäologien und Genealogien als kritisch zu begreifen. Rudi Viskers Buch bietet eine klare und elegante Übersicht über Foucaults Werk, von seinen frühen Analysen des Wahnsinns bis zur Geschichte der Sexualität, und leistet einen bedeutenden Beitrag zu dieser Debatte. Indem Visker Foucault im Kontext von Heideggers Denken betrachtet, zeigt er, dass Foucaults Ziel nicht die Ordnung selbst ist, sondern die Produktion von Ordnungssystemen, die ihre eigenen Bedingungen der Möglichkeit nicht anerkennen. Dabei werden faszinierende Themen wie die Ambivalenz von Foucaults Konzepten von Wahrheit und Macht sowie seine provokante Verwendung von Anführungszeichen erörtert. Visker zeichnet Foucault nicht als Relativisten oder Positivisten, sondern als Erfinder einer neuen Analyse moderner Kontrollmechanismen, wobei er „Genealogie als Kritik“ in den Vordergrund stellt.

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Michel Foucault, Rudi Visker

Jazyk
Rok vydání
1991
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Titul
Michel Foucault
Jazyk
německy
Vydavatel
Fink
Rok vydání
1991
Vazba
měkká
Počet stran
200
ISBN10
3770526775
ISBN13
9783770526772
Série
Anotace
Die Rezeption von Michel Foucaults Werk war oft zwischen zwei unbefriedigenden Alternativen geteilt. Auf der einen Seite bewundern einige die Detailgenauigkeit seiner Analysen, stellen jedoch die politischen und ethischen Verpflichtungen in Frage, die ihnen zugrunde liegen. Auf der anderen Seite leugnen andere die Notwendigkeit normativer Grundlagen, haben jedoch Schwierigkeiten, Foucaults Archäologien und Genealogien als kritisch zu begreifen. Rudi Viskers Buch bietet eine klare und elegante Übersicht über Foucaults Werk, von seinen frühen Analysen des Wahnsinns bis zur Geschichte der Sexualität, und leistet einen bedeutenden Beitrag zu dieser Debatte. Indem Visker Foucault im Kontext von Heideggers Denken betrachtet, zeigt er, dass Foucaults Ziel nicht die Ordnung selbst ist, sondern die Produktion von Ordnungssystemen, die ihre eigenen Bedingungen der Möglichkeit nicht anerkennen. Dabei werden faszinierende Themen wie die Ambivalenz von Foucaults Konzepten von Wahrheit und Macht sowie seine provokante Verwendung von Anführungszeichen erörtert. Visker zeichnet Foucault nicht als Relativisten oder Positivisten, sondern als Erfinder einer neuen Analyse moderner Kontrollmechanismen, wobei er „Genealogie als Kritik“ in den Vordergrund stellt.