Knihobot

Psychotherapie, Depression und Emanzipation

Eine subjektwissenschaftliche Studie zur verhaltenstherapeutischen Praxis

Parametry

  • 528 stránek
  • 19 hodin čtení

Více o knize

Viele Psychotherapeut*innen schreiben ihrer Praxis eine Förderung von Selbstreflexion und selbstbestimmter Lebensführung zu, wohingegen Kritiker*innen eine Individualisierung und Verinnerlichung gesellschaftlicher Zwänge konstatieren. Ebenso umstritten ist, ob die Präsenz von Depressionen Folge einer pervertierten Emanzipation oder von selbstwertschädlichen Abhängigkeiten und Einschränkungen ist. Können und sollen Psychotherapien bei Depression Emanzipation fördern? Und wie lässt sich ein kritischer Anspruch in der Praxis der Verhaltenstherapie umsetzen, die traditionell als Anpassungsinstrument für fremdgesetzte Ziele angesehen wird? Dieses Buch versammelt eine Auswertung der interdisziplinären Literatur zu diesen Fragen und die Ergebnisse einer Interviewstudie mit Psychotherapeut*innen und Betroffenen, die von ihren Begegnungen, ihrer Arbeit sowie Klärungs- und Sorgeprozessen im Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung, Einsamkeit, Solidarität und Abhängigkeit berichten. Daraus ergeben sich Anregungen für eine handlungstheoretische Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie bei Depression und Anforderungen für eine emanzipatorisch intendierte Psychotherapie.

Nákup knihy

Psychotherapie, Depression und Emanzipation, Leonie Knebel

Jazyk
Rok vydání
2021
product-detail.submit-box.info.binding
(měkká)
Jakmile se objeví, pošleme e-mail.

Doručení

Platební metody

Nikdo zatím neohodnotil.Ohodnotit

Titul
Psychotherapie, Depression und Emanzipation
Podtitul
Eine subjektwissenschaftliche Studie zur verhaltenstherapeutischen Praxis
Jazyk
německy
Rok vydání
2021
Vazba
měkká
Počet stran
528
ISBN13
9783658346447
Série
Anotace
Viele Psychotherapeut*innen schreiben ihrer Praxis eine Förderung von Selbstreflexion und selbstbestimmter Lebensführung zu, wohingegen Kritiker*innen eine Individualisierung und Verinnerlichung gesellschaftlicher Zwänge konstatieren. Ebenso umstritten ist, ob die Präsenz von Depressionen Folge einer pervertierten Emanzipation oder von selbstwertschädlichen Abhängigkeiten und Einschränkungen ist. Können und sollen Psychotherapien bei Depression Emanzipation fördern? Und wie lässt sich ein kritischer Anspruch in der Praxis der Verhaltenstherapie umsetzen, die traditionell als Anpassungsinstrument für fremdgesetzte Ziele angesehen wird? Dieses Buch versammelt eine Auswertung der interdisziplinären Literatur zu diesen Fragen und die Ergebnisse einer Interviewstudie mit Psychotherapeut*innen und Betroffenen, die von ihren Begegnungen, ihrer Arbeit sowie Klärungs- und Sorgeprozessen im Spannungsverhältnis von Selbstbestimmung, Einsamkeit, Solidarität und Abhängigkeit berichten. Daraus ergeben sich Anregungen für eine handlungstheoretische Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie bei Depression und Anforderungen für eine emanzipatorisch intendierte Psychotherapie.