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Was der Papa erzählt

Deutsche Geschichte aus ostdeutscher Perspektive

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Der Eindruck Wolfgang Vogels, dass in der deutschen Geschichtsschreibung die ostdeutsche Erfahrungswelt kaum stattfindet, zieht sich wie ein roter Faden durch dieses überaus spannende Buch, das sowohl ostdeutsche wie westdeutsche Lesende zum ­Erinnern und Nachdenken animiert. Der Autor schildert anhand seiner eigenen Biografie, wie die Wiedervereinigung erlebt wurde, wie jede Reformbewegung innerhalb der DDR ausgetrocknet wurde, welche wirtschaftlichen Folgen die Treuhand hatte und wie das alles das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen nach unten zog. Wolfgang Vogel stellt die These auf, dass die gegenwärtigen Ereignisse in Ostdeutschland komplexe und weit in die Geschichte reichende Ursachen haben. Das beständige Unsichtbarmachen ostdeutscher Erfahrungswelten fordert die Suche nach Aufmerksamkeit heraus. Im Moment erhalten Ostdeutsche dann Aufmerksamkeit, wenn sie rechts wählen. Ostdeutsche verstehen, ist etwas anderes, als einverstanden zu sein. Aber es wäre gut, sie mal selbst zu Wort kommen zu lassen.

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Was der Papa erzählt, Wolfgang Vogel

Jazyk
Rok vydání
2025
Vazba
(měkká)
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Titul
Was der Papa erzählt
Podtitul
Deutsche Geschichte aus ostdeutscher Perspektive
Jazyk
německy
Rok vydání
2025
Vazba
měkká
Počet stran
106
ISBN13
9783830193883
Série
Anotace
Der Eindruck Wolfgang Vogels, dass in der deutschen Geschichtsschreibung die ostdeutsche Erfahrungswelt kaum stattfindet, zieht sich wie ein roter Faden durch dieses überaus spannende Buch, das sowohl ostdeutsche wie westdeutsche Lesende zum ­Erinnern und Nachdenken animiert. Der Autor schildert anhand seiner eigenen Biografie, wie die Wiedervereinigung erlebt wurde, wie jede Reformbewegung innerhalb der DDR ausgetrocknet wurde, welche wirtschaftlichen Folgen die Treuhand hatte und wie das alles das Selbstwertgefühl der Ostdeutschen nach unten zog. Wolfgang Vogel stellt die These auf, dass die gegenwärtigen Ereignisse in Ostdeutschland komplexe und weit in die Geschichte reichende Ursachen haben. Das beständige Unsichtbarmachen ostdeutscher Erfahrungswelten fordert die Suche nach Aufmerksamkeit heraus. Im Moment erhalten Ostdeutsche dann Aufmerksamkeit, wenn sie rechts wählen. Ostdeutsche verstehen, ist etwas anderes, als einverstanden zu sein. Aber es wäre gut, sie mal selbst zu Wort kommen zu lassen.