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Pathologie des Politischen

Zur Ideologie und Phänomenologie des neuen inkorporativen Faschismus

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»Ein Gespenst geht (wieder einmal) um – und nicht nur in Europa, sondern weltweit. Es ist das Gespenst des Faschismus. Der Faschismus ist ein ›Untoter‹. Längst glaubte man ihn ins ›Grab‹ der Geschichte abgelegt zu haben […] Tatsächlich ist er lebendiger denn je (und er war niemals tot). Er hat sich – ohne dass die meisten es überhaupt wahrgenommen haben – eingeschlichen und die Macht untergründig bereits übernommen oder ist zumindest im Begriff, sie zu erobern. Denn der gegenwärtige Faschismus ist wahrhaft gespenstisch. Er ist ein wandelbarer, kaum zu (be)greifender Spuk, der es geschafft hat, alles zu durchdringen und ins Gegenteil zu verkehren.« In dem Essay »Pathologie des Politischen« unternimmt Anil K. Jain eine überaus dichte Gegenwartsanalyse, die man in der Tradition der Kritischen Theorie verstehen kann, aber weit über deren Horizont hinausweist. Mit einigen hoch originellen Thesen – zu eliminatorischer Inklusion, Hypertotalitarismus, postmodernem Manichäismus, ökonomischer Obsoleszenz der Masse etc. – wird die aktuelle gesellschaftlich-politische Entwicklung als Manifestation eines neuen, inkorporativen Faschismus interpretiert. Dieser neue Faschismus ist nicht nur erfolgreich, weil er sich systematisch der Identifizierung entzieht, sondern weil er wirkliche Bedürfnisse befriedigt – und somit, als Ausdruck des Begehrens, Teil von uns allen ist. Ein Text, den man lesen und über den man streiten sollte.

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Pathologie des Politischen, Anil K. Jain

Jazyk
Rok vydání
2026
Vazba
(měkká)
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Titul
Pathologie des Politischen
Podtitul
Zur Ideologie und Phänomenologie des neuen inkorporativen Faschismus
Jazyk
německy
Vydavatel
edition fatal
Rok vydání
2026
Vazba
měkká
Počet stran
108
ISBN13
9783935147583
Série
Anotace
»Ein Gespenst geht (wieder einmal) um – und nicht nur in Europa, sondern weltweit. Es ist das Gespenst des Faschismus. Der Faschismus ist ein ›Untoter‹. Längst glaubte man ihn ins ›Grab‹ der Geschichte abgelegt zu haben […] Tatsächlich ist er lebendiger denn je (und er war niemals tot). Er hat sich – ohne dass die meisten es überhaupt wahrgenommen haben – eingeschlichen und die Macht untergründig bereits übernommen oder ist zumindest im Begriff, sie zu erobern. Denn der gegenwärtige Faschismus ist wahrhaft gespenstisch. Er ist ein wandelbarer, kaum zu (be)greifender Spuk, der es geschafft hat, alles zu durchdringen und ins Gegenteil zu verkehren.« In dem Essay »Pathologie des Politischen« unternimmt Anil K. Jain eine überaus dichte Gegenwartsanalyse, die man in der Tradition der Kritischen Theorie verstehen kann, aber weit über deren Horizont hinausweist. Mit einigen hoch originellen Thesen – zu eliminatorischer Inklusion, Hypertotalitarismus, postmodernem Manichäismus, ökonomischer Obsoleszenz der Masse etc. – wird die aktuelle gesellschaftlich-politische Entwicklung als Manifestation eines neuen, inkorporativen Faschismus interpretiert. Dieser neue Faschismus ist nicht nur erfolgreich, weil er sich systematisch der Identifizierung entzieht, sondern weil er wirkliche Bedürfnisse befriedigt – und somit, als Ausdruck des Begehrens, Teil von uns allen ist. Ein Text, den man lesen und über den man streiten sollte.