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Deutsche Soldaten, die ihre Truppe während des Zweiten Weltkrieges verließen, galten als Verräter an der NS-Volksgemeinschaft – über 15.000 von ihnen ließ die Wehrmachtjustiz von 1939 bis 1945 hinrichten. Einigen hundert Deserteuren gelang die Flucht in die Schweiz. In sechs Fallstudien zeichnet der Autor erstmals Lebenswege und Entscheidungen dieser Deserteure nach. Einzigartige Quellenfunde ermöglichen neue Fragen an die Geschichte der Verweigerung im Vernichtungskrieg – so über den Zusammenhang von Männlichkeit und Kampfbereitschaft. Im Spiegel von Vernehmungsprotokollen, Selbst-zeug-nissen und Romanmanuskripten erweisen sich Vorstellungen von Deserteuren als (regimekritischen) Kriegsgegnern als Klischee. Durch das Gegen-einan-derlesen zeitgenössischer und aktueller Texte kann die Studie auch erstmals Veränderungen biographischer Selbstsichten zeigen; diese verweisen auf die gewandelten Erinnerungsbedingungen im Nach-kriegsdeutschland. Durch den Blick auf die Außenseiter zeigt das Buch, was die Wehrmacht zusammen hielt – und wie Deserteure vor und nach 1945 das Stigma Fahnenflucht verarbeiteten.
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Krieg in der Geschichte: Fahnenfluchten, Magnus Koch
- Jazyk
- Rok vydání
- 2008
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- (pevná),
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- Dobrá
- Cena
- 669 Kč
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- Titul
- Krieg in der Geschichte: Fahnenfluchten
- Podtitul
- Deserteure der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg - Lebenswege und Entscheidungen
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Magnus Koch
- Vydavatel
- Schöningh
- Rok vydání
- 2008
- Vazba
- pevná
- Počet stran
- 426
- ISBN10
- 3506764578
- ISBN13
- 9783506764577
- Série
- Štítky
- Společenské vědy, Historické téma, Vojenské dějiny, Německo, Vojenství, Druhá světová válka, 20. století, Evropa, Dějiny Evropy, Světová historie, Politické teorie, Sociální dějiny, Světová válka, Kriminologie, Ústní (orální) historie
- Anotace
- Deutsche Soldaten, die ihre Truppe während des Zweiten Weltkrieges verließen, galten als Verräter an der NS-Volksgemeinschaft – über 15.000 von ihnen ließ die Wehrmachtjustiz von 1939 bis 1945 hinrichten. Einigen hundert Deserteuren gelang die Flucht in die Schweiz. In sechs Fallstudien zeichnet der Autor erstmals Lebenswege und Entscheidungen dieser Deserteure nach. Einzigartige Quellenfunde ermöglichen neue Fragen an die Geschichte der Verweigerung im Vernichtungskrieg – so über den Zusammenhang von Männlichkeit und Kampfbereitschaft. Im Spiegel von Vernehmungsprotokollen, Selbst-zeug-nissen und Romanmanuskripten erweisen sich Vorstellungen von Deserteuren als (regimekritischen) Kriegsgegnern als Klischee. Durch das Gegen-einan-derlesen zeitgenössischer und aktueller Texte kann die Studie auch erstmals Veränderungen biographischer Selbstsichten zeigen; diese verweisen auf die gewandelten Erinnerungsbedingungen im Nach-kriegsdeutschland. Durch den Blick auf die Außenseiter zeigt das Buch, was die Wehrmacht zusammen hielt – und wie Deserteure vor und nach 1945 das Stigma Fahnenflucht verarbeiteten.


