Knihobot

Sozialgeographische Bibliothek - 19: Sensitivität und Performanz

Geographie-Machen nach dem cultural turn

Více o knize

Emotionen und Erleben sind im Zuge der Aufklärung als das unberechenbare „Andere“ aus der wissenschaftlichen Debatte ausgeschlossen worden. Dies führt bis heute – auch in der Geographie – zu problematischen Implikationen in Bezug auf das vorherrschende Verständnis vom Menschen, dessen Erkenntnisvermögen und dessen Tun. Mit der Überbetonung des Verstandes wird die Fähigkeit des Menschen zur ästhetischen Weltbindung ausgeblendet. Eine Geographie, welche die Mensch-Welt-Beziehung untersucht, z. B. in Form raumbezogener Identifikationsprozesse, benötigt jedoch eine präzise Reflexion dieser ästhetischen Dimension des Seins und des Tuns. Dana Strauß unternimmt in diesem Band eine erkenntnistheoretische Rekapitulation des sozialgeographischen Paradigmas des Geographie-Machens. In Auseinandersetzung mit der Ästhetik Alexander Baumgartens liegt der theoretisch-konzeptuelle „Landgewinn“ dabei im systematischen Herausarbeiten eben jener Begriffe und Zusammenhänge, die mit dem Einbezug des ästhetischen Erkenntnisvermögens bedeutsam werden: (Er-)Leben, Emotionalität, Multisensualität, Performanz. Dies eröffnet ein Verständnis der Geographie-Machenden als sensitiv und ihres Geographie-Machens als performativ.

Nákup knihy

Sozialgeographische Bibliothek - 19: Sensitivität und Performanz, Dana Strauß

Jazyk
Rok vydání
2018
product-detail.submit-box.info.binding
(měkká),
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
1 049 Kč

Doručení

Platební metody

Nikdo zatím neohodnotil.Ohodnotit

Titul
Sozialgeographische Bibliothek - 19: Sensitivität und Performanz
Podtitul
Geographie-Machen nach dem cultural turn
Jazyk
německy
Rok vydání
2018
Vazba
měkká
Počet stran
211
ISBN10
3515114602
ISBN13
9783515114608
Série
Anotace
Emotionen und Erleben sind im Zuge der Aufklärung als das unberechenbare „Andere“ aus der wissenschaftlichen Debatte ausgeschlossen worden. Dies führt bis heute – auch in der Geographie – zu problematischen Implikationen in Bezug auf das vorherrschende Verständnis vom Menschen, dessen Erkenntnisvermögen und dessen Tun. Mit der Überbetonung des Verstandes wird die Fähigkeit des Menschen zur ästhetischen Weltbindung ausgeblendet. Eine Geographie, welche die Mensch-Welt-Beziehung untersucht, z. B. in Form raumbezogener Identifikationsprozesse, benötigt jedoch eine präzise Reflexion dieser ästhetischen Dimension des Seins und des Tuns. Dana Strauß unternimmt in diesem Band eine erkenntnistheoretische Rekapitulation des sozialgeographischen Paradigmas des Geographie-Machens. In Auseinandersetzung mit der Ästhetik Alexander Baumgartens liegt der theoretisch-konzeptuelle „Landgewinn“ dabei im systematischen Herausarbeiten eben jener Begriffe und Zusammenhänge, die mit dem Einbezug des ästhetischen Erkenntnisvermögens bedeutsam werden: (Er-)Leben, Emotionalität, Multisensualität, Performanz. Dies eröffnet ein Verständnis der Geographie-Machenden als sensitiv und ihres Geographie-Machens als performativ.