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1899 veröffentlicht Sigmund Freud Die Traumdeutung. Darin notiert er seine eigenen Träume akribisch und analysiert sie anhand sorgsam ausgewählter biografischer Details. Und legt gleichzeitig den Grundstein für eine Deutungstechnik und Kulturtheorie, die heute dank unzähliger Ausgaben und Übersetzungen weltweit rezipiert wird. Mehr als hundert Jahre später stellt sich die Frage, wie sich dieser klassische Autor gegen den Strich lesen lässt, um verborgene oder verdrängte Anteile der Geschichte der Psychoanalyse freizulegen. Mit seinen historisch-philologischen Essays verfolgt Andreas Mayer exemplarisch die prägenden Wechselbezüge zwischen modernen und antiken Methoden der Traumdeutung ebenso wie die Nachwirkungen der Galton’schen Mischfotografien auf Freuds Analyse von Traumbildern. Er folgt auf unerwarteten Pfaden den Spuren der berühmten Gradiva-Figur und den Anfängen der freien Assoziation im Spaziergang sowie den umkämpften Übersetzungsgeschichten, in denen die Frage nach der Unübersetzbarkeit von Traumlogik und Sprachwitz auf dem Spiel steht.
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Freud gegen den Strich, Andreas Mayer
- Jazyk
- Rok vydání
- 2026
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- Velmi dobrá
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- 509 Kč
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- Titul
- Freud gegen den Strich
- Podtitul
- Eine andere Geschichte der Psychoanalyse
- Jazyk
- německy
- Autoři
- Andreas Mayer
- Vydavatel
- Matthes & Seitz Berlin
- Rok vydání
- 2026
- Vazba
- pevná
- Počet stran
- 250
- ISBN10
- 375182121X
- ISBN13
- 9783751821216
- Série
- Štítky
- Naučná literatura, Filosofická tématika, Literatura faktu, Publicistika & Eseje, Psychoanalýza, Výklad snů, Sigmund Freud, Filologie
- Anotace
- 1899 veröffentlicht Sigmund Freud Die Traumdeutung. Darin notiert er seine eigenen Träume akribisch und analysiert sie anhand sorgsam ausgewählter biografischer Details. Und legt gleichzeitig den Grundstein für eine Deutungstechnik und Kulturtheorie, die heute dank unzähliger Ausgaben und Übersetzungen weltweit rezipiert wird. Mehr als hundert Jahre später stellt sich die Frage, wie sich dieser klassische Autor gegen den Strich lesen lässt, um verborgene oder verdrängte Anteile der Geschichte der Psychoanalyse freizulegen. Mit seinen historisch-philologischen Essays verfolgt Andreas Mayer exemplarisch die prägenden Wechselbezüge zwischen modernen und antiken Methoden der Traumdeutung ebenso wie die Nachwirkungen der Galton’schen Mischfotografien auf Freuds Analyse von Traumbildern. Er folgt auf unerwarteten Pfaden den Spuren der berühmten Gradiva-Figur und den Anfängen der freien Assoziation im Spaziergang sowie den umkämpften Übersetzungsgeschichten, in denen die Frage nach der Unübersetzbarkeit von Traumlogik und Sprachwitz auf dem Spiel steht.


