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Nachtvögel

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Manoukian behandelt in seinem Roman das hochaktuelle Thema der Flucht nach Westeuropa. Mit profunden Kenntnissen und dokumentarischer Genauigkeit geht der Journalist an die Materie heran und bietet dem Leser eine emotional mitreißende Geschichte. Seit seinem Erscheinen wurde der Roman bereits acht Mal prämiert und über 10.000 Exemplare verkauft. 1992 betreten die vier Hauptfiguren erstmals französischen Boden: Der Moldawier Virgil wird von einem Schlepper nach Österreich gebracht und kämpft sich nach Frankreich, um illegal auf dem Bau zu arbeiten. Chanchal aus Bangladesch soll seiner verarmten Familie ein Auskommen sichern und schließt sich Landsleuten an, die in Restaurants Rosen verkaufen. Assan und seine Tochter Iman fliehen vor dem Bürgerkrieg in Somalia und wagen die gefährliche Route über das Mittelmeer, gelangen nach Lampedusa und sind Teil der ersten Welle von Flüchtlingen. In Frankreich treffen die vier aufeinander und bilden eine Schicksalsgemeinschaft, die mit Misshandlung, Ausbeutung und Betrug, aber auch mit Solidarität und Menschlichkeit konfrontiert wird. Eine französische Familie bietet ihnen vorübergehend eine Wohnung an. Als Virgil und Assan zufällig an Geld gelangen, kann Virgil seine Schulden begleichen und seine Familie nachholen. Doch als die Eigentümergemeinschaft des Mehrfamilienhauses eine Petition gegen die Sans Papiers startet, sieht Virgil keinen Ausweg mehr und nimmt sich das Leben.

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Nachtvögel, Pascal Manoukian

Jazyk
Rok vydání
2017
Vazba
(pevná)
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Titul
Nachtvögel
Jazyk
německy
Vydavatel
Sujet Verlag
Rok vydání
2017
Vazba
pevná
Počet stran
394
ISBN10
3962020020
ISBN13
9783962020026
Série
Anotace
Manoukian behandelt in seinem Roman das hochaktuelle Thema der Flucht nach Westeuropa. Mit profunden Kenntnissen und dokumentarischer Genauigkeit geht der Journalist an die Materie heran und bietet dem Leser eine emotional mitreißende Geschichte. Seit seinem Erscheinen wurde der Roman bereits acht Mal prämiert und über 10.000 Exemplare verkauft. 1992 betreten die vier Hauptfiguren erstmals französischen Boden: Der Moldawier Virgil wird von einem Schlepper nach Österreich gebracht und kämpft sich nach Frankreich, um illegal auf dem Bau zu arbeiten. Chanchal aus Bangladesch soll seiner verarmten Familie ein Auskommen sichern und schließt sich Landsleuten an, die in Restaurants Rosen verkaufen. Assan und seine Tochter Iman fliehen vor dem Bürgerkrieg in Somalia und wagen die gefährliche Route über das Mittelmeer, gelangen nach Lampedusa und sind Teil der ersten Welle von Flüchtlingen. In Frankreich treffen die vier aufeinander und bilden eine Schicksalsgemeinschaft, die mit Misshandlung, Ausbeutung und Betrug, aber auch mit Solidarität und Menschlichkeit konfrontiert wird. Eine französische Familie bietet ihnen vorübergehend eine Wohnung an. Als Virgil und Assan zufällig an Geld gelangen, kann Virgil seine Schulden begleichen und seine Familie nachholen. Doch als die Eigentümergemeinschaft des Mehrfamilienhauses eine Petition gegen die Sans Papiers startet, sieht Virgil keinen Ausweg mehr und nimmt sich das Leben.