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Bürgerkrieg global

Menschenrechtsethos und deutschsprachiger Gegenwartsroman

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  • 360 stránek
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Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist innovativer und kosmopolitischer als oft angenommen. In der postkolonialen und globalen Literatur überraschen Romane aus den deutschsprachigen Ländern durch ihr sensibles Erfassen von Krisen, die im Zeitalter der Globalisierung auch die heimische Kultur betreffen. Bürgerkriege der letzten Jahrzehnte, geprägt von Menschenrechtsverletzungen und zivilisatorischen Verwüstungen, werden durch die Erzählungen individueller Schicksale differenziert beleuchtet. Die Autoren vermitteln Einblicke in die persönlichen und gesellschaftlichen Katastrophen dieser Konflikte und entwickeln gleichzeitig eine Ästhetik, die die Schwierigkeit des Sprechens über Krieg reflektiert. Eine Poetik der Globalisierung entsteht, in der historisches Wissen, politische Kritik und ästhetische Innovation durch ein Menschenrechtsethos verknüpft werden. Die Einleitung und der Ausblick thematisieren diesen Zusammenhang und bringen Theorien zu Menschenrechten, Menschenwürde sowie Bürgerkrieg und Gewalt mit aktuellen ethisch-ästhetischen Positionen in Verbindung. Im Zentrum stehen detaillierte Analysen von zwölf Romanen, die zeitgenössische Bürgerkriege in Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa thematisieren. Die Autoren sind unter anderem Norbert Gstrein, Lukas Bärfuss und Christian Kracht.

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Bürgerkrieg global, Paul Michael Lützeler

Jazyk
Rok vydání
2009
Vazba
(měkká)
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Titul
Bürgerkrieg global
Podtitul
Menschenrechtsethos und deutschsprachiger Gegenwartsroman
Jazyk
německy
Vydavatel
Fink
Rok vydání
2009
Vazba
měkká
Počet stran
360
ISBN10
3770548949
ISBN13
9783770548941
Série
Anotace
Die deutschsprachige Gegenwartsliteratur ist innovativer und kosmopolitischer als oft angenommen. In der postkolonialen und globalen Literatur überraschen Romane aus den deutschsprachigen Ländern durch ihr sensibles Erfassen von Krisen, die im Zeitalter der Globalisierung auch die heimische Kultur betreffen. Bürgerkriege der letzten Jahrzehnte, geprägt von Menschenrechtsverletzungen und zivilisatorischen Verwüstungen, werden durch die Erzählungen individueller Schicksale differenziert beleuchtet. Die Autoren vermitteln Einblicke in die persönlichen und gesellschaftlichen Katastrophen dieser Konflikte und entwickeln gleichzeitig eine Ästhetik, die die Schwierigkeit des Sprechens über Krieg reflektiert. Eine Poetik der Globalisierung entsteht, in der historisches Wissen, politische Kritik und ästhetische Innovation durch ein Menschenrechtsethos verknüpft werden. Die Einleitung und der Ausblick thematisieren diesen Zusammenhang und bringen Theorien zu Menschenrechten, Menschenwürde sowie Bürgerkrieg und Gewalt mit aktuellen ethisch-ästhetischen Positionen in Verbindung. Im Zentrum stehen detaillierte Analysen von zwölf Romanen, die zeitgenössische Bürgerkriege in Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa thematisieren. Die Autoren sind unter anderem Norbert Gstrein, Lukas Bärfuss und Christian Kracht.