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Versenkung ins Äußere

Elemente einer Theorie der Mode

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Mode hieß zunächst überkommene Sitte, Gepflogenheit, Geschmack und Kleiderordnung eines begrenzten Kulturlebens, während sie inzwischen ihre Begrenzung in Raum und Zeit überschritten hat und auf ein universelles Phänomen hinweist, das von großer philosophischer Tragweite ist. Den Sinnen trauen heißt dann heute so viel wie, die Modeoberflächen ernst nehmen, als das, was sie sind: Designoberflächen, die in sich alles zeigen, was zu zeigen ist, ohne dass dahinter oder darüber etwas sich verbirgt. Ein abgründiger, sich selbst nicht bewusster kollektiver Ausdruck, in dem sich aber zugleich ein Anderes und Fremdes buchstabiert. Ein Ausdrucks- und Darstellungsbedürfnis des Menschen, das unabtrennbar ist von Gesellschaft und „Weltgefühl“: dem psychischen und physischen Zustand, in dem sich der Mensch jeweils der Gesellschaft und dem ganz Anderen gegenüber befindet.

Nákup knihy

Versenkung ins Äußere, Stavros Arabatzis

Jazyk
Rok vydání
2004
Vazba
(měkká),
Stav knihy
Velmi dobrá
Cena
409 Kč

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Titul
Versenkung ins Äußere
Podtitul
Elemente einer Theorie der Mode
Jazyk
německy
Rok vydání
2004
Vazba
měkká
Počet stran
139
ISBN10
3851656288
ISBN13
9783851656282
Série
Anotace
Mode hieß zunächst überkommene Sitte, Gepflogenheit, Geschmack und Kleiderordnung eines begrenzten Kulturlebens, während sie inzwischen ihre Begrenzung in Raum und Zeit überschritten hat und auf ein universelles Phänomen hinweist, das von großer philosophischer Tragweite ist. Den Sinnen trauen heißt dann heute so viel wie, die Modeoberflächen ernst nehmen, als das, was sie sind: Designoberflächen, die in sich alles zeigen, was zu zeigen ist, ohne dass dahinter oder darüber etwas sich verbirgt. Ein abgründiger, sich selbst nicht bewusster kollektiver Ausdruck, in dem sich aber zugleich ein Anderes und Fremdes buchstabiert. Ein Ausdrucks- und Darstellungsbedürfnis des Menschen, das unabtrennbar ist von Gesellschaft und „Weltgefühl“: dem psychischen und physischen Zustand, in dem sich der Mensch jeweils der Gesellschaft und dem ganz Anderen gegenüber befindet.