Knihobot

Daniel Thym

    Grundgesetz und Rassismus
    Migration steuern 11289
    • Migration steuern 11289

      Eine Anleitung für das Hier und Jetzt

      Migration steuern. Deutschland ist seit vielen Jahrzehnten ein Einwanderungsland. Doch gerade in den vergangenen Jahren polarisiert das Thema Migration die öffentlichen Debatten. Zwischen Forderungen nach Abschottung und Appellen zu humanitärer Offenheit fehle es häufig an realistischen Konzepten, wie Migration tatsächlich gesteuert werden kann, so der Jurist und Migrationsforscher Daniel Thym. In seiner Analyse plädiert er für einen Mittelweg: eine aktiv gestaltende Einwanderungspolitik, die klar zwischen Asylmigration und Fachkräftezuwanderung differenziert, menschenrechtliche Standards einhält, sich zugleich aber auch am gesellschaftlichen Nutzen ausrichtet und Instrumente zur Migrationssteuerung etabliert. Er zeigt auf, wie sich Asylmigration begrenzen, Fachkräfte gezielt anwerben und legale Zuwanderungswege organisieren lassen. Dabei gebe es, betont Thym, nicht das eine Werkzeug, um die vielfältigen Problemlagen zu bewältigen, sondern es müsse an vielen Stellen zugleich angesetzt werden-mit Maßnahmen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Migration, so Thym, sei weder Schicksal noch Bedrohung, sondern eine Gestaltungsaufgabe für solidarisches, demokratisches Gemeinwesen. Hierzu gehört auch, Menschen mit dauerhafter Bleibeperspektive als gleichberechtigte Mitglieder anzuerkennen und ihre Integration zu fördern.

      Migration steuern 11289
    • Grundgesetz und Rassismus

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      In der offentlichen Diskussion erlebt derzeit ein Begriff eine Renaissance, der in Deutschland bisher gemieden "Rassismus". Daher mussen sich Rechtswissenschaft und Gesellschaft dringend der Frage stellen, welche verschiedenen Erscheinungsformen des Rassismus es gibt und inwiefern diese von den juristischen Diskriminierungsverboten im deutschen, europaischen und internationalen Recht erfasst werden. Der Band versammelt fuhrende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, um einer doppelten Leitfrage auf den Grund zu Umfassen die Diskriminierungsverbote neben vermeintlich angeborenen Unterschieden auch kulturalisierte Formen des Rassismus? Wie erhalt sich das Verbot einer offenen, versteckten oder mittelbaren Diskriminierung zu den Erscheinungsformen eines strukturellen bzw. institutionellen Rassismus, der nicht auf intentionalen Handlungen beruht?

      Grundgesetz und Rassismus