Das Basiswissen 'Jugend und Sozialisation' bietet einen umfassenden und konzentrierten Überblick zur Jugendsozialisation. Es fokussiert zentrale Instanzen der Sozialisation wie Familie, Peers, Medien, Bildungsinstitutionen und Jugendszenen. Darüber hinaus werden ausgewählte soziale Probleme in den Blick genommen, mit denen Jugendliche konfrontiert sind und welche die pädagogische Praxis herausfordern: Gewalt, Kriminalität, Rechtsextremismus, Sucht und Essstörungen. Aufgrund der sorgfältigen Einführung zentraler Begriffe, Theorien und empirischer Befunde ist dieses Lehrbuch besonders für BA- und MA-Studierende der Erziehungswissenschaft, Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften geeignet.
Thorsten Fuchs Knihy



Jugend, Familie und Generationen im Wandel
Erziehungswissenschaftliche Facetten
- 352 stránek
- 13 hodin čtení
Jugend, Familie und Generationen sind durch einen fortschreitenden sozialen Wandel in allen Lebensbereichen charakterisiert. Eine Gesamtgestalt der vielgestaltigen Entwicklungen herauszuarbeiten, scheint kaum noch möglich. Im Zentrum des vorliegenden Bands steht daher die Erarbeitung von erziehungswissenschaftlichen Facetten. Die beteiligten Autorinnen und Autoren nehmen sich mit theoretisch-konzeptionellen Überlegungen und aktuellen Forschungsprojekten den Veränderungen (spät-)moderner Jugendwelten mitsamt den hierdurch hervortretenden wissenschaftlichen Herausforderungen an, diskutieren unterschiedliche Teilaspekte der Jugendforschung, reflektieren Konturen der Familienerziehung und setzen Stichworte um Generationenbeziehungen und -verhältnisse auf die Agenda. Die zusammengetragenen Befunde gleichen dabei dem Sehen mit einem Facettenauge, das – bestehend aus zahlreichen einzelnen Linsen – bei gleichbleibender Größe ein erstaunliches Gesamtbild zum Wandel von Jugend, Familie und Generationen liefert.
Einsätze theoretischer Erziehungswissenschaft
Einsätze theoretischer Erziehungswissenschaft III
- 253 stránek
- 9 hodin čtení
Für das Selbstverständnis wissenschaftlicher Pädagogik ist die Frage nach ihrer normativen Konturierung in einschlägigen Diskussionszusammenhängen der letzten Jahrzehnte keineswegs zentral. Auch von einer normativen Pädagogik ist in pädagogischer Theorie und Forschung kaum mehr die Rede - wenn überhaupt, dann zumeist belegt mit dem Etikett der Unwissenschaftlichkeit. Dabei ist die Frage der Normativität (in) der Pädagogik nach wie vor als brisant und unaufgeklärt zu bezeichnen. Auf der einen Seite ist nämlich in Teilen der Disziplin das Interesse an der Normierung von pädagogischen Prozessen und Aussagen mit Sollenscharakter groß. Auf der anderen Seite versucht eine Vielzahl von pädagogischen Konzepten und Ansätzen der Problematik der Normativität zu entgehen, indem scheinbar schlichte Deskriptionen vorgelegt werden. Dabei wird zur Analyse pädagogischer Prozesse allerdings auf Vorstellungen über Gelingen und Misslingen zurückgegriffen, die nicht aus den Prozessen selbst herzuleiten sind, sondern nur durch den Rückbezug auf einen normativen Horizont Geltung beanspruchen und Anerkennung finden können. Die Herausgeber Dr. Thorsten Fuchs (Gießen), May Jehle (Wien) und Sabine Krause (Wien) arbeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Universitätsassistentinnen in Arbeitsschwerpunkten der Allgemeinen Erziehungswissenschaft.