In diesem Buch finden sich 50 besonders "starke Stücke" aus den Psalmen und weiteren Kernstellen der Bibel neu formuliert - vertraut und doch ganz anders, gehen sie direkt in Herz und Seele und erschließen den Reichtum und die Kraft der bekannten Texte ganz neu. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung nehmen sie die Dynamik der biblischen Worte und Geschichten auf und sind aus dem Lebensgefühl unserer Zeit heraus so re-formuliert, dass Kopf und Herz, Sinne und Sehnsüchte, Seele und Körper angesprochen werden. Die langjährige theologische Praxiserfahrung des Autors sorgt dabei für eine solide Basis.
Die Worte von Jesus sind zentraler Ankerpunkt und der Kern des christlichen Glaubens. In diesem Buch finden sich 50 der wichtigsten Aussagen von Jesus ganz neu formuliert. Vertraut und doch ganz anders, gehen sie direkt in Herz und Seele und erschließen den Reichtum und die Kraft der bekannten Texte ganz neu. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung nehmen sie die Dynamik der biblischen Worte und Geschichten auf und sind aus dem Lebensgefühl unserer Zeit so reformuliert, dass sie die Emotionen, aber auch die geistliche Sehnsucht nach Orientierung und Ermutigung ansprechen.
Es geht um Vertrauen und Misstrauen, um geschenktes Gluck und lahmende Konflikte, um Verlasslichkeit und Bruche, um Macht und Ohnmacht und nicht zuletzt um die Gottesbeziehung. Manner leben Beziehungen ganz unterschiedlich, sie erleben Gelingen und Scheitern und die Einsamkeit, aus Beziehungen herausgeworfen zu sein - in biblischen Erzahlungen genauso wie heute: Mit dem Fokus auf Mannerbeziehungen legen die Herausgeber einen weiteren Band zur mannerspezifischen Bibelauslegung vor. Sie fragen: Wie werden die Manner zu den Mannern, die sie spater sind: Mose, David, Petrus, Paulus und die vielen anderen? Was erleiden sie und was gewinnen sie im Laufe ihres Lebens? Wie uben sie Macht aus und welchen Machten und Kraften sind sie ausgesetzt? Wie nehmen sie ihre Beziehungsverantwortungen wahr? Und welche Rolle spielt ihre Gottesbeziehung?
Traditionen verstehen, neue Deutungen entdeckenDas Kreuz zieht an und stößt ab. Es zeigt, wie grausam Menschen zu Menschen sind. Und es trägt die Keimkraft neuen Lebens in sich. Wie kann Gott mitten im Schmerz dieser Welt entdeckt werden? Wie öffnen klassische Deutungen des Kreuzes – z.B. Stellvertretung, Opfer, Sühne, Rechtfertigung – Raum für eigene, neue Gotteserfahrungen? Welche Vorstellungen von Gott werden im Kreuz durchkreuzt? Reiner Knieling findet Antworten, die weder in den bekannten Formeln steckenbleiben, noch sie einfach verabschieden. Ein ebenso persönliches wie theologisch geerdetes Buch voller Anregungen, die Rede vom Kreuz neu zu wagen.
Praktisch-theologische Untersuchungen zu einem Tabu
367 stránek
13 hodin čtení
Wer in den gegenwärtigen Verteilungskämpfen sinnvoll kooperieren will, muss mit Konkurrenz konstruktiv umgehen können. Wie das gelingen kann, fragt Reiner Knieling in diesem Buch. Er zeigt exemplarisch an Pfarrerinnen und Pfarrern, wie sie mit zwischenmenschlicher Konkurrenz umgehen und welche Faktoren dabei eine Rolle spielen. Er entwickelt theologische Kriterien für die Beurteilung von Konkurrenz, stellt zwischenmenschliche Konkurrenz als positiven Gegenwert zu Kooperation dar und entfaltet Hilfestellungen für einen konstruktiven Umgang mit Konkurrenz.
Gemeindeentwicklung, missionarischer Gemeindeaufbau und Kirchenreformprogramme zielen darauf ab, die kirchliche Arbeit zu verbessern. Doch wer kann all diese Anforderungen erfüllen? Müdigkeit breitet sich aus: "Was sollen wir noch alles tun!?" Vor diesem Hintergrund plädiert Knieling für den Mut zur Unvollkommenheit und zeigt Wege auf, wie im Gemeindealltag mit Fragmenten und Misslingen umgegangen werden kann. Der Autor untersucht verschiedene Gemeindekonzeptionen der letzten Jahrzehnte, wie Kirchenreformprogramme und Gemeindeberatung, hinsichtlich ihres Umgangs mit Unvollendetem. Er geht biblischen Spuren nach und entfaltet unterschiedliche Facetten von Unvollkommenheit sowie Ansätze zur Verbesserung. Eine ehrliche Bestandsaufnahme eröffnet die Möglichkeit, Kraft aus Veränderung zu schöpfen und ökumenische sowie gesellschaftliche Öffnungen zu fördern. Zudem fragt Knieling, was Gemeindegesundungsprozesse unterstützen könnte. Für belastete Gemeinden kann eine Standortbestimmung der Ausgangspunkt für Gesundung sein, wobei es um sinnvolle, aber begrenzte Optimierung geht. Wie können wir lernen, in der Gemeindearbeit das Unveränderliche auszuhalten, ohne den Humor zu verlieren? Knieling hebt die Bedeutung der Trauer im Umgang mit Unvollkommenem hervor und sucht nach dem Potenzial der Spiritualität.
'...gebührt Hartmann und Knieling hohe Anerkennung und großer Dank für einen lesenswerten und inspirierenden Beitrag, um komplexe kirchliche und gemeindliche Veränderungsprozesse zu verstehen.' Kirchliches Amtsblatt, Dr. Peter Böhlemann