Knihobot

Nils Zurawski

    Sicherheitsdiskurse
    Kritische Polizeiforschung
    Überwachen und konsumieren
    • Überwachen und konsumieren

      Kontrolle, Normen und soziale Beziehungen in der digitalen Gesellschaft

      Die Digitalisierung unserer Lebenswelten ist allgegenwärtig und ermöglicht die Überwachung unseres Alltages in bisher ungekannten Formen. Warum aber gibt es dagegen so wenig Widerstand, obwohl Datenschützer immerzu warnen und Whistleblower wie Edward Snowden das ganze Ausmaß der Massenüberwachung öffentlich machen? Nils Zurawski konstatiert, dass solche Fragen am Phänomen selbst vorbeigehen, wenn sie nicht die Bedeutung des Konsums als elementares gesellschaftliches Element ernst nehmen. Er zeigt, welche symbolische Kraft Technologien haben und wieso Digitalisierung zu einer Re-Feudalisierung von Lebenswelten führt. In dieser Perspektive wird Überwachung zu einem Teil des Konsums und wirkt identitätsstiftend. Das Buch stellt Alternativen für andere Wege bereit, mit Digitalisierung umzugehen, und neue Möglichkeiten, Überwachung zu diskutieren.

      Überwachen und konsumieren
    • Kritische Polizeiforschung

      Reflexionen, Dilemmata und Erfahrungen aus der Praxis

      Die Polizei als Objekt kritischer Wissenschaft ist ein beliebter, aber keinesfalls einfacher Gegenstand für Forscher*innen. Der Zugang zum Feld, die Akzeptanz der Methoden und die Diskussion der Ergebnisse sind geprägt von Misstrauen und Skepsis. Gleichzeitig wird Wissenschaftler*innen eine zu große Nähe vorgeworfen, wenn sie selbst Teil der Polizei sind oder für Behörden arbeiten. Was also ist zu tun? Anhand von Beispielen aus der Forschungspraxis reflektieren die Beiträger*innen über die empirische Arbeit in der Polizei als Exempel für eher schwer zugängliche Institutionen. Dabei geht es um häufige Missverständnisse, falsche Erwartungen und gelungene Annäherungen auf beiden Seiten.

      Kritische Polizeiforschung
    • Sicherheitsdiskurse

      Angst, Kontrolle und Sicherheit in einer «gefährlichen» Welt

      • 263 stránek
      • 10 hodin čtení

      Das Buch erörtert gegenwärtige Sicherheitsdiskurse in ihren gesellschaftlichen und technologischen Dimensionen. Empirische und theoretische Beiträge analysieren die Hintergründe dieser Diskurse, die fast notwendigerweise eine scheinbar gefährliche Welt konstruieren müssen. Die häufig durch Technologie bestimmten (Gegen-)Maßnahmen zu ihrer Absicherung und Beherrschung stehen dabei im Mittelpunkt der Beiträge. Über kriminologische, soziologische, geographische, kulturhistorische und rechtswissenschaftliche Perspektiven wird dieses Thema sowohl in theoretischer Tiefe als auch in fachlicher Breite diskutiert. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu aktuellen Debatten über (global-)gesellschaftliche Sicherheit und ihre potentielle Gefahr für unsere bürgerlichen Freiheiten bereitgestellt.

      Sicherheitsdiskurse