Sláva a pád krále Otakara
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DVĚ STĚ LET STARÁ HRA VYCHÁZÍ V ČEŠTINĚ VŮBEC POPRVÉ! TÉMĚŘ PĚT TISÍC VERŠŮ PŘELOŽIL RADEK MALÝ A OBSÁHLÝM POZNÁMKOVÝM APARÁTEM KNIHU VYBAVILY VÁCLAVA KOFRÁNKOVÁ A VLASTA REITTEROVÁ.
Franz Grillparzer byl rakouský dramatik, jehož díla jsou považována za klíčová pro rakouskou identitu, zejména po roce 1945. Jeho hry se vyznačují hlubokým psychologickým vhledem a zkoumáním lidské povahy. Grillparzer mistrně spojuje klasickou formu s romantickým cítěním a jeho vliv na rakouskou literaturu je nesmírný. Jeho psaní nabízí nadčasové pohledy na morálku, politiku a osud.







DVĚ STĚ LET STARÁ HRA VYCHÁZÍ V ČEŠTINĚ VŮBEC POPRVÉ! TÉMĚŘ PĚT TISÍC VERŠŮ PŘELOŽIL RADEK MALÝ A OBSÁHLÝM POZNÁMKOVÝM APARÁTEM KNIHU VYBAVILY VÁCLAVA KOFRÁNKOVÁ A VLASTA REITTEROVÁ.
I circa 1500 epigrammi che Franz Grillparzer (1792-1871) scrisse nell’intero arco della sua vita costituiscono un imponente continuum creativo, un ampio “diario poetico” che racchiude in una serrata cronaca, impregnata di humour, gli avvenimenti quotidiani, i fatti culturali, i personaggi noti e meno noti della sua epoca. La lettura degli epigrammi, pertanto, ci permette non solo di comprendere l’evoluzione del Grillparzer uomo e intellettuale, ma anche di leggere diacronicamente e in profondità le vicende austriache ed europee nei più disparati ambiti, incontrandone dal vivo i più significativi artefici (Hegel, A. von Humboldt, Schiller, Wagner, Metternich, ecc.). L’epigramma non nasce però in Grillparzer solo come resa poetica immediata di un’intuizione fulminante, spesso è anche il modo più rapido, acuto e graffiante per sintetizzare il proprio pensiero sui più diversi aspetti del reale, dalla politica all’estetica, dalla letteratura alla musica, dalla filosofia alla storiografia. In una cospicua percentuale di casi gli epigrammi vanno quindi anche letti quali frammenti privilegiati di riflessione al punto da potersi considerare una sezione contenutisticamente rilevante del pensiero di Grillparzer.
Seit 1984 bis ca. 1987 erschien die "Die große Erzählerbibliothek der Weltliteratur in 100 Bänden" in kurzen Zeitabständen und in bibliophiler Ausstattung in der Verlags- und Mediengesellschaft Harenberg Kommunikation, Dortmund. Die Gesamtherstellung erfolgte in Gütersloh bei Mohndruck. Sie wird schnell zu einem begehrten Sammlerobjekt.Die buchkünstlerische Ausstattung der Erzähler-Bibliothek der Weltliteratur hat der österreichische Staatspreisträger Ernst Ammering (Ried, Oberösterreich) entworfen. Das Frontispiz zeigt ein Porträt des jeweiligen Autors nach einer Radierung von Fritz Janschka, die für diese Reihe entstanden sind. Die Bücher sind sehr dekorativ in Kunstleder mit edlen, üppig goldgeprägten Ornamenten gehalten und der Buchrücken mit nachempfundenen Bünden verziert, eine echte Schmuckausgabe für Sammler. Die Bücher weisen unterschiedliche Größen auf und sorgen so für eine dezente Vielfalt im Bücherregal.Jeder Band enthält ein Nachwort und eine Chronologie zum Leben und Werk des jeweiligen Autors inklusive Literaturangaben.Die Redaktion übernahmen Dr. Mathias Jung und Bernhard Pollmann. Die ursprünglichen Übersetzungen wurden teilweise für diese Reihe überarbeitet.
„ Am 27. August 1843 um vier Uhr nachmittags besteigt Franz Grillparzer in Wien ein Dampfschiff, um sich auf die letzte große Reise seines Lebens zu begeben. Es ist ein Sonntag, doch feierlich ist ihm nicht zumute, von Aufbruchstimmung keine Spur. Aber die Reise soll ja auch dazu dienen, ihn “mit Gewalt„ von seiner brütenden Lethargie zu befreien, also macht er sich auf den Weg: die Donau hinunter über Budapest und Belgrad ans Schwarze Meer und in die Hauptstadt des Osmanischen Reichs, von dort durch die Dardanellen über die Kykladen nach Athen. Konstantinopel, Troja, Smyrna, Parnass und Delphi, der Klang dieser Namen lässt ihn “das Großartige„ erwarten, doch die Unbill folgt ihm von Anfang an auf dem Fuß: Durchfall, Seekrankheit, Regen, üble Kost, miese Quartiere, schlechte Straßen, lästige Reisegefährten, unverschämte Preise, Herbststürme, Langeweile, Quarantänebestimmungen … und kaum ist all das durchlitten, tobt in Athen die Revolution, und Grillparzer muss fürchten, für einen Bayern gehalten zu werden! “
Franz Grillparzer: Selbstbiographie Entstanden 1853, Erstdruck in: Samtliche Werke, Stuttgart 1872. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015. Textgrundlage ist die Ausgabe: Franz Grillparzer: Samtliche Werke. Ausgewahlte Briefe, Gesprache, Berichte. Herausgegeben von Peter Frank und Karl Pornbacher, Munchen: Hanser, [1960-1965]. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Aquarell von Moritz Michael Daffinger, 1827. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt."
Die Trilogie 'Das goldene Vließ' enthält die drei Dramen 'Der Gastfreund', 'Die Argonauten' und 'Medea'. In diesem Zyklus schreibt Grillparzer die mythologischen Erzählungen der Argonauten-Sage zu einer geschichtsphilosophischen Tragödie des Humanitätsideals um.
Franz Grillparzer: Ein treuer Diener seines Herrn. "Trauerspiel in funf Aufzugen" Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2013 Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Entstanden 1826-1827. Erstdruck: Wien (Wallishauser), 1830. Urauffuhrung am 28.02.1828, Burgtheater, Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Franz Grillparzer: Samtliche Werke. Ausgewahlte Briefe, Gesprache, Berichte. Herausgegeben von Peter Frank und Karl Pornbacher, Munchen: Hanser, [1960-1965]. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Aquarell von Moritz Michael Daffinger, 1827 Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
In Grillparzers Trauerspiel um Hero, die sich als Priesterin der Aphrodite geweiht hat, und Leander, den melancholischen Jüngling, befehden sich Liebeszuneigung und starre Satzung, biedermeierliche Kleinbürgermentalität und der Anspruch, das menschlich Richtige frei, ohne Einschränkung und ohne Zwang zu tun, einzig deshalb, wie Hero es ausdrückt, »weil ich es so erkannt«.
Franz Grillparzer: Die Ahnfrau. Trauerspiel in funf Aufzugen Entstanden 1816. Erstdruck: Wien (Wallishauser), 1817. Urauffuhrung am 31.01.1817, Theater an der Wien, Wien. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015, 2. Auflage. Textgrundlage ist die Ausgabe: Franz Grillparzer: Samtliche Werke. Ausgewahlte Briefe, Gesprache, Berichte. Herausgegeben von Peter Frank und Karl Pornbacher, Munchen: Hanser, [1960-1965]. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Johann Heinrich Fussli, Lady Macbeth nimmt die Dolche entgegen (Ausschnitt), 1812. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt."
Der Erzähler hört den armen Spielmann spielen und gibt ihm eine Münze. Man unterhält sich ein wenig, lernt sich kennen und geht wieder auseinander. Später kann es kein Wiedersehen mehr geben. Der Spielmann wirkt anziehend durch Liebenswürdigkeit und Charakter, wird gleichsam gemieden wegen seiner Lebensuntüchtigkeit. Seit er ums Erbe betrogen wurde, zieht er als Spielmann umher.
Franz Grillparzer (1791-1872) war ein österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist. Grillparzer studierte an der Universität Wien Rechtswissenschaften. Ab 1821 arbeitete er im Finanzministerium, danach als Archivdirektor bei der kaiserlich-königlichen Hofkammer. Grillparzers poetische Anfänge wurden von der Romantik beeinflusst. 1817 wurde seine Schicksalstragödie Die Ahnfrau, welche alsbald über alle deutschen Bühnen ging, mit auserordentlichem Erfolg aufgeführt. Die Stärke Grillparzers lag in der Entwicklung des Liebesgefühls zu einer dramatischen Handlung, weshalb in gewissem Sinn die Tragödien Sappho (1818) und Des Meeres und der Liebe Wellen (1831) als seine vollendetsten Werke gelten. Von 1821 an, als im Wiener Hofburgtheater die Trilogie Das Goldene Vlies (1822) mit Erfolg aufgeführt wurde, zählte Grillparzer etwa ein Jahrzehnt lang zu den begünstigten Dramatikern. Zu seinen Werken zählen auch: Das Kloster bei Sendomir (1817), Ein Treuer Diener seines Herrn (1830), Der Arme Spielmann (1848), und Die Jüdin von Toledo (1855).
Franz Grillparzer (1791-1872) war ein österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist. Grillparzer studierte an der Universität Wien Rechtswissenschaften. Ab 1821 arbeitete er im Finanzministerium, danach als Archivdirektor bei der kaiserlich-königlichen Hofkammer. Grillparzers poetische Anfänge wurden von der Romantik beeinflusst. 1817 wurde seine Schicksalstragödie Die Ahnfrau, welche alsbald über alle deutschen Bühnen ging, mit auserordentlichem Erfolg aufgeführt. Die Stärke Grillparzers lag in der Entwicklung des Liebesgefühls zu einer dramatischen Handlung, weshalb in gewissem Sinn die Tragödien Sappho (1818) und Des Meeres und der Liebe Wellen (1831) als seine vollendetsten Werke gelten. Von 1821 an, als im Wiener Hofburgtheater die Trilogie Das Goldene Vlies (1822) mit Erfolg aufgeführt wurde, zählte Grillparzer etwa ein Jahrzehnt lang zu den begünstigten Dramatikern. Zu seinen Werken zählen Das Kloster bei Sendomir (1817), Ein Treuer Diener seines Herrn (1830), Der Arme Spielmann (1848), und Die Jüdin von Toledo (1855).
Grillparzers dramatisches Märchen »Der Traum ein Leben« spielt auf Calderóns »Das Leben ein Traum« an. Traum und Leben durchdringen sich, und der Traum vermag schließlich das Leben zu läutern.
Das Drama von Franz Grillparzer aus dem Jahr 1818 erzählt von der unerwiderten Liebe der antiken Dichterin Sappho zu Phaon. Nach ihrer Auszeichnung bei den Olympischen Spielen kehrt Sappho auf die Insel Lesbos zurück, wo sie von ihren Landsleuten begeistert empfangen wird. Sie präsentiert Phaon als ihren Geliebten und wünscht sich ein einfaches Leben an seiner Seite. Zuvor hatten mächtige Männer um ihre Gunst geworben, die sie jedoch zurückwies. Phaon, der von Sapphos Ruhm angezogen ist, verliebt sich währenddessen in ihre Dienerin Melitta, die Sappho wie eine Tochter aufgezogen hat. Als Sappho von der Affäre erfährt, reagiert sie zunächst mit Wut und plant, Melitta zu bestrafen. Phaon versucht, mit Melitta zu fliehen, wird jedoch von Sapphos Landsleuten aufgehalten. Melitta bereut ihre Untreue, als sie Sapphos Trauer sieht. Phaon hingegen distanziert sich von Sappho, die er als Dichterin schätzt, aber als Mensch verachtet. Ein Diener beschuldigt Phaon, Sappho gebrochen zu haben, was ihn zur Einsicht bringt. Doch Sappho hat sich bereits von der Welt abgewandt und wirft ihr Schicksal den Göttern zu, indem sie sich ins Meer stürzt und das Paar segnet, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
Grillparzer verbindet in »Weh dem, der lügt!« ein moralisches Problem mit einer Lustspielfabel und zeigt, dass in unserer »buntverworrnen Welt«, in diesem »Land der Täuschung« die absolute Forderung nach Wahrheit nicht durchzusetzen ist, ja dass sich vielmehr auch das Aussprechen der vollen Wahrheit zu Schein und Trug wandeln kann. Text in neuer Rechtschreibung.
Franz Grillparzer: Ein Bruderzwist in Habsburg. "Trauerspiel in funf Aufzugen" Edition Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2013 Vollstandiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Entstanden zwischen 1825 und 1848. Erstdruck: Stuttgart (Cotta) 1872. Urauffuhrung am 24. 9. 1872 in Wien. Textgrundlage ist die Ausgabe: Franz Grillparzer: Samtliche Werke. Ausgewahlte Briefe, Gesprache, Berichte. Herausgegeben von Peter Frank und Karl Pornbacher, Munchen: Hanser, [1960-1965]. Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger Reihengestaltung: Viktor Harvion Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Aquarell von Moritz Michael Daffinger, 1827 Gesetzt aus Minion Pro, 10 pt.
Franz Grillparzer: König Ottokars Glück und Ende. Trauerspiel in fünf Aufzügen Entstanden 1823. Erstdruck: Wien (Wallishauser) 1825. Uraufführung am 19.2.1825 in Wien. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2015, 2. Auflage. Textgrundlage ist die Ausgabe: Franz Grillparzer: Sämtliche Werke. Ausgewählte Briefe, Gespräche, Berichte. Herausgegeben von Peter Frank und Karl Pörnbacher, München: Hanser, [1960–1965]. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Alfons Mucha, König Premysl Ottokar II. Der Bund der slawischen Dynastien, 1924. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.
Grillparzers Märchendrama »Libussa« ist Dichtung über mythische Weisheit und Sehertum ebenso wie Zeitkritik durch Adelssatire. Den Gehalt der altböhmischen Libussa-Sage und Legende von der Gründung der Stadt Prag faßt Grillparzer selbst zusammen als »Streit über den Vorrang der Männer vor den Weibern« und als »Widerstreit der Gefühls- und Verstandeswelt des goldenen Weltalters und der nüchternen Ordnung«.
Von der Kunstkammer zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Deutscher Kunstverlag, Berlin, (2010). 286 S., Pbd. mit Lesebndchen, quart - neuwertig -
Lustspiel in fünf Aufzügen ...
Das goldene Vlies I-II
Das Kloster bei Sandomir
Dritter Band