Knihobot

Peter Uhrbach

    Bertolt Brechts Bühnenwerke in Leipzig 1923 bis 1932
    Leipziger Beiträge zur Wagner-Forschung 8
    • Leipziger Beiträge zur Wagner-Forschung 8

      Wagners Werk und Wirkung im Deutschen Kaiserreich

      • 276 stránek
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      Wie schon Band 7 der 'Leipziger Beiträge zur Wagner-Forschung', vermittelt auch dieses Buch authentische Eindrücke von Richard Wagners Werk und Wirkung in Leipzig und darüber hinaus. Es behandelt die Ereignisse nach Wagners Tod bis zum Ende des Deutschen Kaiserreiches 1918. Die chronologisch geordnete Auswahl von Original-Beiträgen aus der Leipziger Presse bildet eine 'Geschichte' und ein lebendiges Bild des kulturellen Klimas der damaligen Zeit. Berichte über Angelo Neumanns sensationelle Reise mit dem Wagner-Theater, den mühsamen Weg zu einem Richard-Wagner-Denkmal, sowie Konzert- und Opernaufführungen in Leipzig und Bayreuth werden präsentiert. Auch Wegbegleiter Wagners, Dirigenten und Sänger, literarische Neuerscheinungen, Briefe und Ausstellungen finden Erwähnung. Die Medienlandschaft Leipzigs war reichhaltig; mehr als ein Dutzend Zeitungen wurden dort verlegt, darunter die von Robert Schumann gegründete 'Neue Zeitschrift für Musik'. Der umfangreiche Buch-Anhang gibt Hinweise auf weitere Veröffentlichungen, die thematisch und chronologisch geordnet sind. Peter Uhrbach, geboren 1938, hat in verschiedenen Zeitschriften publiziert und ist Autor mehrerer Werke, darunter Band 7 dieser Schriftenreihe des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig.

      Leipziger Beiträge zur Wagner-Forschung 8
    • Über 60 Jahre sind seit dem Tode des Dramatikers Bertolt Brecht vergangen. Er hinterließ auch in Leipzig schon vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten seine Spuren. Das Leipziger Publikum erlebte Werke von ihm auf der Bühne zum ersten Mal 1923 und letztmalig 1932. Es wird Zeit, diesen Leipziger Spuren bis hin zur im Leipziger Neuen Rathaus erfolgten Inthronisation der Nationalsozialisten etwas genauer nachzugehen. Die Aufgabe hat Peter Uhrbach mit dieser Dokumentation übernommen. Statt Interpretation und Beschreibung aus heutiger Sicht steht hier der Originaltext bereichert um 13 Abbildungen im Vordergrund, also die Information, wie sie die damalige Bevölkerung zur Kenntnis nehmen konnte, wie sie möglicherweise Denken und Handeln der Menschen, also auch der Theaterbesucher, bestimmt haben könnte. Literaturangaben zum Text und weitere Angaben stehen in den rund 160 Fußnoten, die einzelnen Texte sind jeweils durch eine Herkunftsangabe belegt. Sieben Hintergrundberichte sind als Dokumente zu verstehen, die den Zeitgeist widerspiegeln. Die differenzierte Zeitungslandschaft einschließlich der Fachpresse lässt einen Blick auf die widerstreitenden Meinungen zu und ein annäherndes Verständnis für Handlungsantriebe damaliger Zeitgenossen.

      Bertolt Brechts Bühnenwerke in Leipzig 1923 bis 1932