Knihobot

Heike Dierckx

    Literatur als Weg zum Fremden
    Intersektionalität und Biografie
    • 2018

      Die Autor*innen diskutieren Berührungspunkte zwischen Biografie und Intersektionalität und zeigen mögliche Verbindungen in Theorie, Methode und Empirie auf. Angesichts einer Vielzahl biografischer Ansätze und der großen Heterogenität der Intersektionalitätsforschung ergeben sich dabei ganz unterschiedliche Herangehensweisen. Die Beiträge geben einen Einblick in die interdisziplinäre Vielfalt möglicher Schnittstellen und verweisen auf lohnenswerte Verbindungen zweier hochaktueller Ansätze.

      Intersektionalität und Biografie
    • 2010

      Südamerika erscheint Europäern oft pauschal als Region voller politischer Wirren, Armut und Gewalt. Literarische Schilderungen prägen schon bei jungen Lesern dieses Bild. Klischees und Stereotypisierungen tauchen in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur immer wieder auf. Heike Dierckx spürt ihren Ursprüngen, Kontinuitäten und Wandlungen im Lauf der Jahrhunderte nach. Dabei zeigen sich die Chancen und Grenzen, wie Kinder- und Jugendbücher das Fremde nahe bringen können. Doch es bleibt nicht bei der Theorie: Die zentralen Aussagen münden in einem praktisch umsetzbaren Auswertungsverfahren für die pädagogische und literaturdidaktische Praxis. Damit lassen sich belletristische Kinder- und Jugendbücher aus dem Gesamtangebot des Buchmarktes auswählen, die geeignet sind, mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam den Weg zum Fremden zu beschreiten.

      Literatur als Weg zum Fremden