Knihobot

Martina Ukowitz

    "Wenn Forschung Wissenschaft und Praxis zu Wort kommen lässt..."
    Wege der Vermittlung: Intervention - Partizipation
    Der Vertigo-Effekt
    • 2019

      Dieses Buch sucht die Spannungsfelder im Zusammenspiel von Intervention und Partizipation auf. Interventionsforschung und verwandte Ansätze transdisziplinärer Forschung weisen ein zentrales Merkmal auf: Sie vermitteln zwischen Wissenschaft und Praxis. Von der Problemdefinition bis zur Erarbeitung von umsetzungsorientiertem Wissen und Handlungsoptionen sind Bezugnahmen auf die Perspektiven außerwissenschaftlicher Akteursgruppen erwünscht und notwendig. Transdisziplinäre Forschung erfordert verschiedene Formen von Partizipation und interveniert zugleich in die sozialen Systeme und Handlungszusammenhänge, in die sie eingebunden ist. Vor dem Hintergrund reichhaltiger Forschungserfahrung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern werden dazu spannende Perspektiven und Thesen entwickelt. ​

      Wege der Vermittlung: Intervention - Partizipation
    • 2018

      Der Vertigo-Effekt

      Institutionelle Dynamiken im Naturschutz

      Naturschutzentscheidungen sind komplex und institutionell verflochten, geprägt von heterogenen Interessen und Widersprüchen. Das Buch untersucht die Dynamiken rund um Rote Listen gefährdeter Arten, insbesondere die Frage, warum die winzige Schnecke Vertigo moulinsiana Schutzstatus erlangt hat. Diese Art hat das Potenzial, räumlich relevante Vorhaben und Entscheidungen erheblich zu beeinflussen. Es wird analysiert, wie sich die Bedeutung einer Art entwickelt, welche Interessen und Machtverhältnisse in ihrer Klassifizierung als „gefährdet“ oder „geschützt“ sichtbar werden und welche Auswirkungen diese Klassifizierung auf nachfolgende Prozesse hat. Die Beiträge basieren auf einem Forschungsprojekt zu Handlungsroutinen und Argumentationszusammenhängen bei der Erstellung Roter Listen und den damit verbundenen Naturschutzentscheidungen. Dabei stehen die Erfahrungen der Akteur/innen im Mittelpunkt. Die Perspektiven aus Biologie, Recht und Ökonomie eröffnen Einblicke in die Hintergrunddynamiken und Logiken der jeweiligen Fachbereiche. Die Herausgeberinnen möchten verschiedene Perspektiven und die damit verbundenen Wertesysteme und Emotionalitäten beleuchten, um eine tiefere Auseinandersetzung mit den Themen zu ermöglichen. Beiträge stammen von Michael Getzner, Harald Goldmann, Doris Hattenberger, Mariella Martinz, Stephan Obertaxer, Christina Pichler-Koban und Martina Ukowitz.

      Der Vertigo-Effekt
    • 2012

      Wenn Forschung Wissenschaft und Praxis zu Wort kommen lässt,. dann gibt es viel zu erleben, einiges zu bedenken und zu bereden. Transdisziplinäre Forschung arbeitet an praxisnahen Themenstellungen, entwickelt umsetzungsorientierte Ergebnisse und innovatives Wissen für die wissenschaftlichen Diskurse - ein anspruchsvolles Programm. Der Kontakt mit PraxispartnerInnen will hergestellt und gehalten werden, die richtigen Forschungsfragen wollen formuliert, interdisziplinäre Teams konstituiert und adäquate Forschungsarchitekturen aufgesetzt werden, die inhaltliche Arbeit muss vorangetrieben werden und Ergebnisse müssen so ausgearbeitet werden, dass sie für die Praxis verständlich und brauchbar und zugleich für die Wissenschaft interessant sind. Die Anforderungen an die Forscherinnen und Forscher sind vielfältig, die transdisziplinäre Forschungslandschaft ist heterogen. Worauf kommt es an, dass Wissenschaft und Praxis ein kooperativer Prozess der Wissensentwicklung gelingt? Welche gemeinsamen Anliegen inter- und transdisziplinärer Forschung gibt es, welche Widersprüchlichkeiten und Herausforderungen begegnen dieser Forschungsform? Und was gerät alles „in Bewegung“, auch innerhalb der Wissenschaften, wenn Forschung transdisziplinäre Wege geht?

      "Wenn Forschung Wissenschaft und Praxis zu Wort kommen lässt..."