Does class determine economic options, or is class in our heads-a matter of
interpreting symbols and meanings? Cultural theorists have made the second
claim, sidelining materialism. Now, amid deepening inequality, Vivek Chibber
defends materialist analysis of class power, while arguing that we still have
something to learn from cultural frameworks.
A strategic guide to building a more democratic and egalitarian future Why is our society so unequal? Why, despite their small numbers, do the rich dominate policy and politics even in democratic countries? Why is it so difficult for working people to organize around common interests? How do we begin to build a more equal and democratic society? Vivek Chibber provides a clear and accessible map of how capitalism works, how it limits the power of working and oppressed people, and how to overcome those limits. The capitalist economy generates incredible wealth but also injustice. Those who own the factories, hotels, and farms always have an advantage over the people who rely on that ownership class for their livelihoods. This inequality in power and income is reflected in the operation of the state, where capitalists are able to exert their will even under relatively democratic conditions. The most important reason is that states depend on the employment and profits from capitalist enterprise for both finances and legitimacy. Every meaningful victory for working people has been won through collective struggle but collective action is very difficult to coordinate. In the final section of the book, Chibber walks the reader through some of the historical attempts to build socialism and presents a vision of how we might, perhaps against the odds, build a socialist future.
Das Buch von Vivek Chibber gliedert sich in drei Teile: Der erste Teil behandelt die Klassenstruktur im Kapitalismus und die Notwendigkeit kollektiven Handelns der Arbeiterinnen. Der zweite Teil beleuchtet die Verbindung von Reichtum und politischer Macht. Der dritte Teil diskutiert die Rolle der Arbeiterinnenkämpfe für andere soziale Bewegungen und deren organisatorische Herausforderungen.
Das Buch besteht aus drei Teilen: Im ersten Band beschreibt Vivek Chibber, wieso Menschen im Kapitalismus gruppiert in Klassen leben. Kapitalistinnen sind nicht von bloßer Gier angetrieben, sondern durch Marktmechanismen, die einen enormen Reichtum hervorbringen – aber nicht zum Vorteil der Mehrheit der Menschen. Arbeiterinnen können in diesem System ihr Leben nur verbessern, wenn sie gemeinsam handeln. Mit einem Vorwort von Oliver Nachtwey, Professor für Soziologie an der Universität Basel und Autor von »Die Abstiegsgesellschaft«. Der zweite Band des ABC des Kapitalismus handelt davon, wie Reichtum und politische Macht zusammenwuchsen und wie sich im Staat das große Geld durchsetzen kann. Vivek Chibber erzählt, wie sich in Demokratien die Interessen des Kapitals gegen die der Bevölkerungsmehrheit durchsetzen können – obwohl sie zahlenmäßig eigentlich im Nachteil sein müssten. Mit einem Vorwort von Nils Kumkar, Soziologe an der Universität Bremen und Übersetzer der drei Bände. Im dritten Band des ABC des Kapitalismus geht es um die Bedeutung von Arbeiterinnenkämpfen für alle anderen Bewegungen. Vivek Chibber beschreibt, wie heute eine klassenbasierte politische Strategie aussehen kann – und wieso es oftmals so schwierig ist, sie zu organisieren und aufrechtzuerhalten. Mit einem Vorwort von Ines Schwerdtner, Chefredakteurin des deutschsprachigen Jacobin Magazins