ATYCHIPHOBIA (dt. Atychiphobie) ist die "Angst vor Unfällen". Tychos steht für "Unfall", Phobos für die "Furcht". In der Praxis wird der Begriff für die Angst vor dem Scheitern, vor Fehlern, Kritik oder Ablehnung verwendet. Die Angst davor, eigene oder (vermeintliche) fremde Erwartungen nicht zu erfüllen. Dahinter steckt die Sorge vor der Ungewissheit und die Gewissheit der eigenen Fehlbarkeit. Begleitend zur Theaterperformance "ATYCHIPHOBIA - The Importance of Failure in modern Society" haben Sandy Tomsits und Oliver Gruber-Lavin Gespräche zum Thema Scheitern geführt. Gesprächspartner waren: Ceciliy Corti (ehem. Leiterin der VinziRast), Hannes Androsch (ehem. Vizekanzler & Unternehmer), Michael Herzog (Anlagenbauer), Sabine Scholl (Schriftstellerin), Günther "Gunkl" Paal (Kabarettist), Gabriel Halat (Unfallchirurg), Konrad P. Liessmann (Philosoph), Frau M. (Insassin einer JVA), Sedea Killinger (Vollzugsleiterin einer JVA) Wolfgang Kimmel (Pfarrer in Wien) und Veronika Steinböck (Künstlerische Leiterin des Kosmos Theater in Wien). Die mit großer Offenheit geführten Gespräche geben einen Einblick in unseren persönlichen und gesellschaftlichen Umgang mit diesem Phänomen.
Sandy Tomsits Knihy


Radius
- 254 stránek
- 9 hodin čtení
Die von Ingrid Gaier selbst konzipierte Monografie gibt einen präzisen Überblick über ihre textilen, installativen und filmischen Arbeiten. In ihrem Textbeitrag verortet Sophie Geretsegger das Werk Ingrid Gaiers in der österreichischen Tradition der Körperkunst und des Aktionismus, Maria Lassnigs und Kiki Kogelniks. Markant ist ihre Arbeit mit Schriften und Texten, die sie in ihre textilen Objekte aufnimmt, auch als ornamentale Versatzstücke, aber vor allem mit explizit politischer, frauenpolitischer Intention.0"Was Ingrid Gaier auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, die Techniken der sogenannten angewandten Künste vollkommen unabhängig von gestellten Aufgaben so frei anzuwenden, dass über die Jahre hinweg ein komplex-vielfältiges autonomes künstlerisches Œuvre entstanden ist, das unüberschaubar sich verzweigend wächst und gleichwohl die uns bekannte und immer undurchschaubarer erscheinende Welt neu und anders vermisst." (Peter Zawrel in seinem Beitrag).