Discusses the everyday life of the gods of the Iliad, including what their bodies were made of, how they received nourishment, their social life on Olympus and among humans, and their loves, festivities, and disputes.
Giulia Sissa gehört zur Schule von Jean-Pierre Vernant, die das Studium des griechischen Denkens grundlegend erneuert hat. In diesem Buch mobilisiert sie die antike und mittelalterliche Philosophie, um ein höchst zeitgenössisches Problem zu verstehen: den Drogenkonsum, der manchmal tödliche Abhängigkeit hervorruft. Umgekehrt nutzt sie die Berichte großer moderner und zeitgenössischer Schriftsteller, die einen großen Teil ihrer Inspiration aus Drogen schöpfen, um eine ganze philosophische Tradition neu zu interpretieren. Was die Philosophen dachten – das Vergnügen ist negativ; das Verlangen ist unstillbar – bestätigt die Erfahrung mit Drogen bis hin zu ihrem Vokabular: sich lochen, sich berauschen. Verzaubernd wie eine Melodie erscheint dieses Buch somit als eine Geschichte der Lust.