Knihobot

Bernhard Fabian

    29. září 1930
    Das deutsche Buch
    Ein anglistischer Grundkurs zur Einführung in das Studium der Literaturwissenschaft
    Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung
    Zukunftsaspekte der Geisteswissenschaften
    • Das deutsche Buch

      Die Sammlung Deutscher Drucke 1450 Bis 1912

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      Deutschland hat im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern keine Nationalbibliothek. Das deutsche Bibliothekssystem ist polyzentrisch, mit vielen Bibliotheken, die jedoch keine zentrale nationale Funktion übernehmen. 1983 wurde ein Konzept entwickelt, um die deutsche Literatur von der Erfindung des Buchdrucks bis zur Gegenwart dezentral und nach einheitlichen Prinzipien zugänglich zu machen. Bibliotheken mit bereits umfangreichen Beständen wurden für bestimmte Zeiträume ausgewählt und bildeten die Arbeitsgemeinschaft Sammlung Deutscher Drucke 1450-1912. Die Zuständigkeiten wurden wie folgt verteilt: Bayerische Staatsbibliothek München (1450-1600), Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (1601-1700), Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (1701-1800), Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt am Main sowie Senckenbergische Bibliothek (1801-1870), und Staatsbibliothek zu Berlin (1871-1912). Der vorliegende Band bilanziert die Förderung durch die Volkswagen-Stiftung, insbesondere hinsichtlich Erwerbsstrategien und Bewahrung. Die ausgewählten Neuerwerbungen zeigen die Vielfalt des Sammelgebiets „Deutsches Buch“, darunter Johannes Lichtenbergers „Pronosticato zu theutsch“ (1492) und Georg Philipp Harsdörffers „Der Teutsche Secretarius“ (1655). Zudem sind frühe Gedichte von Stephan Zweig enthalten. Die 50 Exemplare sind umfassend illustriert.

      Das deutsche Buch