VerDragt Euch! / Drag Yourselves out!
Lavendel, Rosen und Feuer / Lavender, Red and Fire
- 316 stránek
- 12 hodin čtení






Lavendel, Rosen und Feuer / Lavender, Red and Fire
Versuche über Ekel, Angst, Hass, Mordlust, Trotz und Demokratie
Politisierte Gefühle: Diese Umkehr der gängigen Rede von emotionalisierter Politik versucht deutlich zu machen, dass Gefühle eine genuin politische Dimension besitzen, die in ihrer kollektivierenden Wirkung besteht. Schafft man es, diese zu demokratisieren, dann können sie ausschlaggebend für einen sozialen Wandel sein.Ekel, Angst, Hass, Mordlust und Trotz: Eine Auswahl ungewollter und widerspenstiger Gefühle, denen sich zuzuwenden Unbehagen und Abwehr erzeugen kann und die zudem für viele Probleme im Bereich des Politischen verantwortlich gemacht werden. Aber ist es tatsächlich so, dass Probleme und Unbehagen durch diese Gefühle ausgelöst werden oder sind sie nicht vielmehr bloß Anzeiger für die äußerliche Situation, die es - anstatt die Gefühle zu verbannen - zu verändern gelten müsste? Was würde passieren, wenn sie nicht länger aus dem Politischen verdrängt, sondern betrachtet und analysiert würden? Gerade hier setzt Paul*A Helfritzsch an, um am Ende in einem Prinzip zu münden, das der politischen Situation unserer Zeit - einem Ausgeliefertsein an scheinbar übermächtige und unbezwingbare Strukturen - angemessen entgegentritt, dem Prinzip Trotz.
Ein philosophisches Plädoyer für die plurale Gesellschaft
Über digitale Vernetzung, Wertschöpfung, Pathos & Identität
Darstellungen des Füreinander als Weg zur Solidarität
Wer oder was sind wir? Diese Frage wurde schon oft gestellt und fordert eine klare Antwort, die auf eine Identität abzielt - sei es eine personelle oder eine gesellschaftliche. Doch die Frage selbst ist falsch gestellt: Nicht das »wer« oder »was« sollte im Vordergrund stehen, sondern die Art und Weise, also die Frage »Wie verhalten wir uns zueinander?«. Paul Helfritzsch untersucht daher, wie das unterschiedliche Verhalten miteinander, gegeneinander und besonders füreinander nicht als Problem, sondern als Ursprung jeder möglichen Solidarität gesehen werden kann. Wir sind zugleich nicht ganz wir selbst und nicht ganz fremd, wir sind Andere unter Anderen.