Knihobot

Dörte Schipper

    Ein schwarzer Tag im Juli
    Das Dorf der Frauen
    • Das Dorf der Frauen

      In Loheland suchten sie die Freiheit und fanden ihr Glück | Historischer Roman nach einer wahren Geschichte über Emanzipation und Selbstverwirklichung

      4,4(8)Ohodnotit

      Loheland: das moderne Künstlerinnendorf wird zur Heimat für eine junge Tänzerin Hanna ist die Tochter einer reichen Hamburger Kaufmannsfamilie. An der piefigen Enge glaubt sie ersticken zu müssen und lässt die geplante Verlobung mit einer »guten Partie« skandalös platzen. Die zufällige Begegnung mit einer Gruppe junger Tänzerinnen aus Loheland ist für Hanna eine Offenbarung: So frei, so selbstbestimmt will auch sie sein. Sie flieht aus ihrer Heimat und beginnt eine Ausbildung in der legendären Frauensiedlung. An den spartanischen Stil, die Freizügigkeit und die modernen Ideen muss Hanna sich erst gewöhnen, aber sie lernt, dieses Leben zu lieben – und die Liebe zu leben. Das Porträt eines außergewöhnliches Ortes »Das Dorf der Frauen« ist nicht nur ein bewegender historischer Roman, er bringt den Leserinnen auch einen einzigartigen Ort nahe: Eine Frauensiedlung, so alt wie das Bauhaus und gleichzeitig so etwas wie sein feministischer Gegenentwurf. Loheland, das feministische Bauhaus: Bilderreich und atmosphärisch erzählt aus den 1920er-Jahren

      Das Dorf der Frauen
    • Ein schwarzer Tag im Juli

      Roman | Historischer Roman über das gescheiterte Stauffenberg-Attentat vom 20. Juli 1944

      4,1(11)Ohodnotit

      Ein schwarzer Tag im Juli | Historischer Roman über das gescheiterte Stauffenberg-Attentat am 20. Juli 1944: Ein Tag, der den Krieg beenden sollte, wird zum schwarzen Tag. Dörte Schipper thematisiert in ihrem historischen Roman diesen dramatischen Moment der deutschen Geschichte. Egon, ein junger Offiziersanwärter, plant, seine schwangere Freundin zu heiraten, bevor er an die Front muss. Die Familie ist gespalten: Stramme Nazis stehen den Kritikern Hitlers unversöhnlich gegenüber. Durch seinen Onkel lernt Egon einen ranghohen Militär aus dem Stauffenberg-Kreis kennen, der ihn um einen vertraulichen Botengang bittet. Unwissentlich wird Egon Teil der Widerstandsgruppe, die den grausamen Krieg beenden will. Nur wenige Tage vor dem geplanten „Unternehmen Walküre“ wird sein Leben und das seiner Familie dramatisch verändert. Der Roman ist fesselnd und exzellent recherchiert. Während einige Offiziere ihr Leben für das Ende des Zweiten Weltkriegs riskieren, zerbricht eine Berliner Familie an den Folgen dieser mutigen Tat. Schipper möchte mit ihrem Werk das Stauffenberg-Attentat aus der Perspektive einer normalen Familie erzählen und so ein wichtiges Kapitel der Geschichte näherbringen. Die Invasion der Alliierten und die ausweglose Situation an der Ostfront verdeutlichen, dass der Krieg im Juli 1944 längst verloren war, doch Hitler war nicht zu stoppen. Die „Verschwörer“ mussten schnell handeln.

      Ein schwarzer Tag im Juli