Europa befindet sich wieder in einem Kulturkampf. Dabei stehen sich kulturrevolutionäre Visionen und traditionsgebundene Vorstellungen gegenüber. Die aktuellen Auseinandersetzungen stehen damit in einer langen Linie historischer Auseinandersetzungen, die Andreas Abros in anschaulichen Streifzügen durch die Kulturgeschichte und die Gegenwart beschreibt. In dem 500jährigen Ringen Europas um sich selbst werden Konflikte thematisiert, die mit Tinte statt Blut ausgetragen wurden. Die Protagonisten darin sind nicht Feldherren, Soldaten oder Partisanen, sondern Maler, Musiker, Architekten, Schriftsteller und Sprachpfleger. Sie kommen auf leiseren Sohlen daher, aber sie werfen nicht minder lange Schatten. In den Darstellungen wird die meist vernachlässigte, aber legitime und interessante Perspektive der Traditionalisten eingenommen. Der Autor macht ihre Imperative sichtbar und würdigt ihre Werke als wertvolle Beiträge zur abendländischen Kultur. Vor diesem Hintergrund lotet er abschließend die Möglichkeiten einer kulturellen Wiedergeburt Europas aus. Das neue Buch von Andreas Abros versteht sich wie bereits die „Verteidiger des Abendlandes“ und „Identitäre Erhebungen“ als ein historischer Beitrag zu den aktuellen Debatten. Es wendet sich nicht an ein enges Fachpublikum, sondern an eine breitere Leserschaft.
Andreas Abros Pořadí knih (chronologicky)



Identitäre Erhebungen
Streifzüge durch die europäische Geschichte
Verteidiger des Abendlandes
- 232 stránek
- 9 hodin čtení
In kenntnisreichen und spannenden Essays werden historische Zusammenhänge betrachtet, die heute nur noch wenig Beachtung finden: die Aufopferung der Spartaner bei den Thermopylen, die Plünderung Roms durch die Goten, die Verteidigungsleistung der Byzantiner in den schneebedeckten Gebirgen Kleinasiens, die Schlacht in der Ebene von Tours und Poitiers, die ungarischen Raubzüge quer durch Europa, der Kampf russischer Truppen gegen die mongolische Invasion, der Fall Konstantinopels, die zweifache Rettung Wiens vor den Türken und die Versklavung zahlreicher Europäer durch nordafrikanische Menschenhändler. Es sind Geschichten voller Heldentaten, von Verrat, Leid, Verzweiflung, Sieg und tragischem Scheitern. Sie sind Teil der abendländischen Identität, die nicht nur aus kulturellen Bereicherungen entstand und sich nicht in Brüsseler Bürokratie erschöpft.