Ein kleiner Elefant lebt in einem Zirkus, gefangen in der Erinnerung an einen schweren Stein, der ihn einst zurückhielt. Obwohl dieser längst verschwunden ist, glaubt er noch immer, nicht frei zu sein. Eine Feder ersetzt den Stein – leicht, aber mit einer dunklen Geschichte. Doch auf seinem Weg begegnet der Elefant neuen Freunden, Hoffnung und sich selbst. Dieses berührende Kinderbuch erzählt in poetischen Bildern von inneren Fesseln, der Kraft der Selbstliebe und dem Mut, sich selbst zu entdecken. Es lädt Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein, die eigene Feder zu erkennen – und loszulassen.
Die menschliche Natur ist äußerst komplex und vielschichtig. Obwohl einer Art zugehörig und daher funktionell gleich gebaut, ist jeder Mensch ein Individuum mit speziellen Wahrnehmungen und Ausprägungen. Kein Mensch gleicht einem anderen. In jedem Menschen spielen dabei die Gefühlsempfindungen eine zentrale Rolle. Sie gelten als entscheidende Steuerungsinstanz im menschlichen Handeln und wirken aus der Tiefe der unbewussten Gehirnregion. Prägungen und erfahrungsbezogenes Lernen spielen zudem eine wichtige Rolle. Sie sind zugleich der Nährboden, auf dem der Mensch - je nach genetischer Grunddisposition - eine ihn kennzeichnende Haltung aufbaut. Da, wo die Haltung gleiche Grundzüge erkennen lässt, spricht man auch vom Typus. Temperamente sind dabei ein Sonderfall. Sie werden stark durch den hormonellen Cocktail bestimmt, der im Menschen vorherrscht. In dem Gedichtband werden sehr unterschiedliche Gefühle, Typen und Temperamente mit den Mitteln dichterischer Sprache beschrieben. Jedes der 75 Gedichte ist durch eine Illustration veranschaulicht und in seiner Aussage erweitert. Gestaltungsmerkmal aller Gedichte ist das feste Reimschema, der humoristische Grundton und die leichte Lesbarkeit. Die Texte machen bewusst, geben Denkanstöße und lassen Raum für eigene Vorstellungen. Sie sind zum Vorlesen gut geeignet.