Schmutzwäsche, Geldsorgen, ein nervtötender Vampir und ungehorsame Geisterkinder: Als wäre der Alltag im neu gegründeten Heim für absonderlich Benachteiligte mit all seinen ungewöhnlichen Bewohnern für Ernestine nicht schon aufregend genug, klopfen auch weiterhin ungebetene Gefahren wie Gäste an. Kann sie sich in der unbarmherzigen Welt der illegalen Werwolfkämpfe behaupten? Wo kommen auf einmal die ganzen gewalttätigen Verrückten in der friedlichen Kleinstadt her? Und wie erzieht man eine Lindwurmdame zur Stubenreinheit? Im lang erwarteten zweiten Band der Trilogie ›Schneewittchens Geister‹ gibt es zehn Jahre nach den Geschehnissen in ›Totenköpfe und Kaffee‹ endlich ein Wiedersehen mit lieb gewonnenen alten Bekannten und unvermuteten Begegnungen mit exzentrischen Charakteren, von denen die wenigsten menschlich sind. Ein verliebter Dämonenjäger, Ghule mit Familienproblemen, eine modebesessene Hexe – auch Monster haben es nicht leicht. Hanna-Linn Hava entführt mit gewohntem Wortwitz in ein rasantes Märchen der etwas anderen Art. Nicht nur Rotkäppchen und der böse Wolf erleben eine köstliche Neuinterpretation, auch andere Sagengestalten brechen charmant mit Traditionen und Erwartungen. Aber natürlich wird es bei allem tiefsinnigen Übermut auch eines: gruselig.
Hanna-Linn Hava Pořadí knih (chronologicky)



Wild
- 179 stránek
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In dieser Sammlung verschmelzen lyrische Sprache und sinnliche Erlebnisse zu einer fesselnden Erzählung. Die Autorin erkundet die Grenzen zwischen Poesie und Erotik, indem sie leidenschaftliche Momente mit tiefgründigen Gedanken verbindet. Leser werden eingeladen, die emotionalen und körperlichen Facetten von Intimität zu entdecken, während die Texte sowohl ansprechend als auch provokant sind. Diese Mischung aus betörender Poesie und prosaischer Erotik schafft ein einzigartiges Leseerlebnis, das sowohl den Geist als auch die Sinne anspricht.
So haben Sie Schneewittchen noch nie erlebt! Schneewittchen heißt eigentlich Ernestine Nordmoor. Und sie mag Totenköpfe. Sie raucht, ist depressiv und eine Hypochonderin. Weil sie außerdem noch Geister sieht, ist sie in der Psychiatrie ein Dauergast. Wenn sie mal wieder entlassen wird, lebt sie mit Ceberus, ihrem Hund … (besser: ihrem HUND) in einem Haus, dass sie aus Versehen geerbt hat. Als sie eines Tages auf einen sehr verdächtigen Prinzen trifft, ist plötzlich nichts mehr wie zuvor. Ernestine muss um ihr Leben fürchten, denn plötzlich ist nicht nur eine böse Hexe und ein Auftragsmörder hinter ihr her, sondern auch gleich der Leibhaftige … Hanna-Linn Hava spinnt das Grimmsche Garn frech weiter zu einem furiosen Spektakel, in dem sich Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen auf sehr unkonventionelle Weise die Klinke in die Hand geben und sich mit Geistern, Lindwürmern und allerlei wenig zimperlichen Gestalten herumschlagen müssen. Mitunter tragische Fantasy, sehr spannend, höchst amüsant und definitiv für Erwachsene. Ein Märchen, das man Kindern auch nicht vorlesen sollte, jedenfalls nicht vor dem Einschlafen. Einmal mehr mit einem wundervollen Cover von Holger Much.