Amüsant, glamourös und bissig, witzig und ironisch widmet sich Ruth Landshoff-Yorck in ihren Feuilletons Zeitgeist und Lebensart der zwanziger Jahre. Sie charakterisiert die neue „Weibliche Höflichkeit“, schreibt über die „Leichtigkeit zu küssen“ und sinniert darüber, „Was kein Mann kann“. Sie nimmt das Konzertpublikum und die Spezies der Grammophonsnobs unter die Lupe und gibt sarkastische „Ratschläge für die Winterreise“. Als „schön, klug, unternehmend, vorurteilslos“ wurde Ruth Landshoff-Yorck in einem Nachruf im New Yorker „Aufbau“ charakterisiert, Ihre unvoreingenommene Haltung und unkonventionelle Annäherung zeichnen die Feuilletons aus den zwanziger und beginnenden dreißiger Jahren aus. Die Texte aus Zeitschriften und Tageszeitungen erscheinen hier zum größten Teil erstmals in Buchform.
Ruth Landshoff-Yorck Pořadí knih (chronologicky)


Die Schatzsucher von Venedig Erstausgabe aus dem Nachlaß. Hrsg. u. m. Nachw. v. Walter Fähnders
- 166 stránek
- 6 hodin čtení
*Landshoff-Yorck, Ruth: 1904 - 1966. Weitere Angaben Verfasser: Ruth Landshoff-Yorck, 1904 in Berlin geboren, entstammte dem jüdischen Bürgertum, war die Nichte des Verlegers Samuel Fischer und zählte zur Berliner Boheme. 1930 veröffentlichte sie ihren Debütroman "Die Vielen und der Eine" bei Rowohlt; doch Hitlers Machtergreifung verhinderte ein Erscheinen ihrer nachfolgenden Werke in Deutschland. 1937 emigrierte sie in die USA und lebte bis zu ihrem Tod 1966 als Publizistin, Übersetzerin und Theaterautorin in New York.